Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kritik der juristisch-politischen Heimatbegriffe


Zu diesem Kurs


In diesem Vortrag ist zu zeigen, dass ein politisches Verständnis von Heimat, aus dem Aufenthalts- und Bleiberechte abzuleiten wären, aus rechtsphilosophischer Sicht zu kritisieren ist. Denn es ist nicht klar, wer genau Träger solcher Rechte wäre.
Ob wir nun die israelische Siedlungspolitik im palästinensischen Autonomiegebiet, die Erinnerungskultur deutscher Ost-Vertriebener oder umgesiedelte Dorfgemeinschaften aus den Revieren des Braunkohle-Tagebaus betrachten, sobald 'Heimat' juristisch oder politisch definiert wird, erfährt der Begriff eine bisweilen sehr gefährliche ideologische Aufladung. Ein einklagbares 'Recht auf Heimat' gibt es nicht. Andererseits bedeutet der Verlust der Heimat für die meisten Menschen einen kaum kompensierbaren Verlust.

Die für viele vielleicht bittere Wahrheit ist: Dieser Verlust ist hinzunehmen, wenn er eintritt, weil eine Verteidigung der Heimat nur um den Preis ihrer ideologisch-politischen Aufladung möglich ist.

Kursnr.: 14012
Kosten: Die philosophische Matinee ist entgeltfrei.


Termin(e)

So. 19.09.2021


Verfügbarkeit

freie Plätze freie Plätze


Kursort(e)

Ritterstr. 10 - 14
46483 Wesel
VHS Gebäude Vortragssaal R. 300

Dozent(en)

Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen
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Keine Anmeldung möglich
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Kontakt

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Ritterstraße 10 14
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