Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Als Partner im Kooperationsnetzwerkes vhs.wissen-live können wir Ihnen Online-Vorträge mit hochkarätigen Referent*innen zu politischen, gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen anbieten. Dabei kooperieren wir als Teil von vhs.wissen-live derzeit mit der Süddeutschen Zeitung, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Kursbuch Kulturstiftung und acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Den jeweiligen Kooperationspartner des Vortrags entnehmen Sie bitte der Vortragsbeschreibung.

Die Vorträge finden alle online statt. Sie müssen sich aus rechtlichen Gründen für den Vortrag anmelden und bekommen mit der Anmeldebestätigung und bei Angabe einer E-Mail den Link zum Vortrag zugeschickt. Sie können dem Vortrag von so gut wie allen Endgeräten aus folgen, indem Sie zuhören und sich das Videobild dazu ansehen. Sie haben auch die Möglichkeit, jederzeit schriftlich Fragen an den / die Referent*innen zu stellen. Sie selber werden nicht gefilmt und können auch nicht gehört werden.

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Online-Vorträge zu gesellschaftspolitischen Themen
Wir bieten Ihnen hier Online-Vorträge mit hochkarätigen Referent*innen zu politischen, gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Themen. Die VHS Wesel - Hamminkeln - Schermbeck ist Teil des vhs-weiten Kooperationsnetzwerkes vhs.wissen live, dieses kooperiert mit der Süddeutschen Zeitung, der Max-Planck-Gesellschaft, der Kursbuch Kulturstiftung und weiteren Partnern.. Aus rechtlichen Gründen ist eine Anmeldung zu den Vorträgen notwendig.

Technische Details:
Der Vortrag wird via Zoom gehalten. Dort gibt es die Möglichkeit, schriftlich per Chat Fragen zu stellen. Es ist KEINE Installation von Software nötig. Sie können die Installationsaufforderung abbrechen, wenn Sie dies möchten. Suchen Sie nach dem folgenden Hinweis am Ende der Anzeige " Haben Sie Probleme mit Zoom Client? Mit Ihrem Browser anmelden " Folgen Sie dann den Anweisungen. Geben Sie einen Namen ein, mit dem Sie im virtuellen Vortragsraum erscheinen möchten. Bei der Anmeldung ist eine Mailadresse hilfreich, da der Link dann zugeschickt werden kann. Nach der Anmeldung über unsere Website bekommen Sie den Link und ein eventuell notwendiges Passwort sofort angezeigt. Es ist leider aus rechtlichen Gründen nicht möglich, den Link / das Passwort frei auf die Homepage zu setzen.

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Anmeldung möglich 09024 Karl Lagerfeld- ein deutscher in Paris

( am Mi., 19.5., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

"Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf." Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt.

F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser, der Lagerfeld seit langem kannte, stellt den charismatischen Modeschöpfer im Gespräch mit Prof. Barbara Vinken vor.
Er erklärt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Außenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unermüdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen Büchersammler und den preußisch disziplinierten Workaholic.

Was steckt hinter dieser überlebensgroßen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt?
Alfons Kaiser kommt dem Menschen Lagerfeld nahe: dem frühreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende überstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schließlich dem Partner von Jacques de Bascher, der großen Liebe seines Lebens.

Alfons Kaiser ist Redakteur bei der FAZ und dort verantwortlich für das Ressort "Deutschland und die Welt".
Barbara Vinken ist Professorin für Romanistik in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Haus (Maison Heinrich Heine) live aus Paris statt.

Anmeldung möglich 11060 Friedrich Wilhelm I. und der preußische Mythos - online

(online, am Mi., 21.4., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688 - 1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, war aber peinlich bedacht auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Anmeldung möglich 11064 Neonazis und Antisemitismus; in Kooperation mit SZ - online

(online, am Di., 27.4., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.
Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelberg-Plateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der FAZ und der NZZ mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung der die taz.

Anmeldung möglich 11067 Afrikas Kampf um seine Kunst; en français - online

(online, am Di., 18.5., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch "Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage".

Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum" (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris statt.
Nach 16 Jahren Kanzlerschaft geht Angela Merkel im Sommer 2021, mitten in national wie international schwierigen Zeiten. Gerade jetzt, zum ersten Mal seit 1949, können die Bürgerinnen und Bürger bei der nächsten Bundestagswahl nicht über einen Amtsinhaber urteilen. Und erstmals könnte es auf Bundesebene eine Koalition aus Union und Grünen geben, verbunden mit der Frage: Wie lange würde das halten? Wer auch immer auf Merkel folgt, muss eine Regierung zustande bringen, die vor größten Herausforderungen steht. Die Pandemie und deren soziale und wirtschaftliche Folgen werden Deutschland und die Welt noch lange beschäftigen; eine gesellschaftliche Spaltung muss verhindert werden; und der Klimawandel erfordert nicht nur einen Umbau der Wirtschaft, sondern fordert alle heraus.

Constanze von Bullion und Nico Fried. Beide arbeiten in der Parlamentsredaktion der SZ.

Anmeldung möglich 11070 Navid Kermani im Gespräch mit Prof. Michael Brenner - online

(online, am Do., 27.5., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Navid Kermani ist freier Schriftsteller und habilitierter Orientalist. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutsche Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille.
Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Anmeldung möglich 11075 Von Glanz und Elend des aufrechten Ganges, mit Prof. Kurt Bayertz - online

(online, am Do., 17.6., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Was macht den Menschen zum Menschen? Was erhebt ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - über alle anderen Lebewesen? Eine gängige Antwort lautet seit der Antike "der aufrechte Gang". In dem Vortrag wird die Denkfigur des "aufrechten Ganges" vorgestellt, die seit der Antike die Geistesgeschichte geprägt hat. Die Körperhaltung bestimmt stark das menschliche Selbstbild und findet in der Politik bis heute ihren Ausdruck im "aufrechten" Menschen als Metapher und Symbol für ein würdiges Leben.
Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein Buch "Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens" wurde 2013 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

Anmeldung möglich 11076 Was bleibt von Karl Marx? - online

(online, am Fr., 18.6., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des "Marxismus-Leninismus" gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Gespräch zwischen den Kurt Bayertz und Dietmar Dath soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben?
Dietmar Dath ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und Schriftsteller. 2018 erschien von ihm bei Reclam "Karl Marx 100 Seiten". Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von ihm erschien bei C.H. Beck Interpretieren, um zu verändern: Karl Marx und seine Philosophie.

Anmeldung möglich 11090 Jetzt oder nie: Kann die Klimabewegung das Klima noch retten? - online

(online, am Di., 29.6., 19.30 Uhr , vhs.wissen-live)

Aus "Fridays for Future" (FfF) ist binnen weniger Monate eine weltweite Bewegung von jungen Leuten geworden, die weitreichende Maßnahmen gegen die drohende und teils schon vorhandene Klimakatastrophe fordert und durchsetzen will. Das Ziel: Die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Millionen Schülerinnen und Schüler haben gestreikt, haben demonstriert, dann kam die Pandemie. Die aber nichts daran ändert, dass der CO2-Ausstoß radikal gesenkt werden muss, sollen nicht noch mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden und nicht wenige Teil der Welt unbewohnbar werden. Was tun? Künftig wieder streiken statt in die Schule zu gehen, wenn die Pandemie halbwegs vorüber ist? Oder zu härteren Maßnahmen greifen; Straßenkreuzungen besetzen wie die radikaleren Klimaschützer von "Extinction Rebellion "? Oder frustriert aufgeben, weil Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu langsam reagieren?
Mit Charlotte Haunhorst und Nadja Schlüter von "Jetzt", dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung

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