Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 13505 Poetry Slam - Workshop in Präsenz oder alternativ Online via Zoom

(Wesel, ab Sa., 12.6., 10.00 Uhr , Michael Schumacher)

Slam Poetry ist LIVE. Ist quicklebendig. Gereimt oder ungereimt, laut oder leise, lyrisch, lustig oder ernst, auswendig vorgetragen oder vom Blatt abgelesen. Ist Performance vor Publikum. Ein Mensch, ein Mikrofon, keine Requisiten und Kostüme, ein selbst geschriebener Text, fünf bis sechs Minuten Zeitvorgabe. Und los! Du hast etwas zu sagen? Dann rauf auf die Bühne!
Was Ende der achtziger Jahre in einem kleinen Club in Chicago als Alternative zu den klassischen Lesungsformaten begann, hat sich heute zu einer der weltweit einflussreichsten Darstellungsformen von Literatur entwickelt.
In diesem Workshop schlägt der Xantener Poetry Slammer Michael Schumacher zusammen mit den Teilnehmer*innen einen Bogen von den Ursprüngen von Slam und Spoken Word-Bewegung in den USA und Deutschland bis zum Verfassen eigener Texte und deren Vortrag auf der Bühne, praktische Tipps inklusive!

Die Teilnehmer*innen entwickeln in diesem Workshop Textideen, und wer möchte, trägt sie am Ende des Workshops innerhalb der Gruppe vor. Ganz entspannt. Denn es geht bei Poetry Slam überhaupt nicht um gut oder noch nicht so gut, um das Thema des Textes, um jung oder alt. Es geht nur um die Freude an der Literatur.

Geleitet wird dieser Workshop von Michael Schumacher (Xanten), Autor, Moderator, Literaturveranstalter und seit 2014 aktiver Poetry Slammer.

Keine Anmeldung möglich 14015 Uganda

(Wesel, am Mo., 31.5., 19.00 Uhr , Clemens Schmale)

Winston Churchill sprach einst vom Juwel Afrikas, dem reichen, lieblichen und landschaftlich so abwechslungsreichen Land zwischen Albert- und Victoriasee, zwischen Rift Valley und Nilquelle, nördlich und südlich des Äquators.
Zu trauriger Berühmtheit weltweit gelangte es in den 70er Jahren unter Idi Amin, dem gefürchteten Diktator in Kampala, an den viele heute noch denken, wenn die Rede kommt auf Uganda, das touristisch aber längst wieder im Kommen ist - zumindest unter Insidern.
Im Übrigen sollte man andere Namen mit Uganda verbinden, z.B. den von Ernest Hemingway, der zwei Abstürze im Westen des Landes in den 50er Jahren überlebte oder den des großen Afrikaforschers John Hanning Speke, der im 19. Jahrhundert die Quelle des Weißen Nils bei Jinja verortete und damit eine Jahrhunderte währende Diskussion beendete. Auch der weitgehend unbekannte Deutsche Emin Pascha hatte vor mehr als 100 Jahren eine interessante Beziehung zu diesem Teil der Erde.

Der Referent geht auf alle diese berühmten Namen ein und führt in seinem Vortrag an die genannten Orte und durch die großartigen und wichtigsten Nationalparks Ugandas (Murchison Falls, Queen Elizabeth, Lake Mburo, Kibale ...) und zu den letzten Berggorillas der Erde im Grenzgebiet zu Ruanda und dem Kongo. Allein diese Begegnung mit den Menschenaffen südlich der Mondberge, deren Bestände sich langsam erholen, lohnt schon eine Reise nach Ostafrika.

Clemens Schmale, Romanist und Sozialwissenschaftler, Leiter der VHS Waltrop, besuchte mehr als zehnmal den afrikanischen Kontinent von den Kapverden bis zur Libyschen Wüste und vom Atlasgebirge über Schweitzers Urwaldhospital in Lambarene bis zur Pazifikküste Mosambiks.

Keine Anmeldung möglich 14020 Deutsche - Französische und polnische Chansons

(Wesel, am Fr., 18.6., 18.00 Uhr , Jolanta Wolters)

Jolanta Wolters, geboren und aufgewachsen in Polen, lebt seit 20 Jahren in Deutschland. In beiden Ländern hat sie sich einen Namen als Schauspielerin und vielseitige Chansonsängerin gemacht. "Ich wollte einfach immer nur singen und die Menschen damit berühren", sagte sie in einem Interview. Die WAZ kommentierte: "Chapeau: Ziel erreicht".
Ihr Repertoire erstreckt sich über so große und bekannte Klassiker des deutschen, polnischen und französischen Chansons wie Marlene Dietrich, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Hildegard Knef, Ewa Demarczyk, Agnieszka Osiecka, Edith Piaf, Jacques Brel, Patricia Kaas, Boris Vian...

Was deutsche Liebhaber des Genres kaum kennen, sind die polnischen Chansons, die in ihrer mitreißenden Qualität den westeuropäischen Klassikern in nichts nachstehen. Achtung: hier sind wunderbare Entdeckungen zu machen!

An diesem Konzertabend konzentriert Jola Wolters sich auf ihr polnisches und französisches Repertoire, das sie in den Originalsprachen, aber auch in deutsch vorträgt. Mit ihrer "kräftigen, raumgreifenden, wunderschönen Stimme" kann sie "als moderne Europäerin und Botschafterin der Kulturen verstanden werden". (WAZ)

Begleitet wird die Sängerin von Oleg Bordo. Der Dortmunder Musiker, geboren 1967 in der Ukraine, arbeitet als musikalischer Leiter, Arrangeur und Pianist für Theater- und Revueprogramme, unter anderem bei Theaterproduktionen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen.

Wolfgang Schwarzer, der den Abend moderiert, sorgt dafür, dass Chansonliebhaber, die der französischen und/oder polnischen Sprache nicht mächtig sind, die Texte und ihre Hintergründe verstehen.

Anmeldung möglich 90001 Erlebnis Niederrhein - Naturschutz und Rheinfischerei 'in einem Boot'?

(Wesel, am Fr., 7.5., 18.00 Uhr , Heiner Langhoff)

Der Landschaftsraum der Rheinaue nordwestlich von Wesel ist geprägt von zahlreichen Wasserflächen, die durch die Gewinnung von Kiesen und Sanden entstanden sind. Die sog. Abgrabung 'Westerheide' ist dabei eine der ganz wenigen, die eine Verbindung zum Rheinstrom hat. Vielfach werden die so entstandenen Seen als weitgehend tote und wertlose Fremdkörper abgetan.
Dass das nicht stimmt, erfahren die Teilnehmenden am Ufer des Sees und auf dem kleinen Schiff 'Paling' des Rheinfischers Gerhard Steinling aus Bislich, dem Weseler Dorf am Rhein.

Die unterschiedlichen Facetten des Natur- und Vogelschutzes sind dabei bedeutsam, aber auch das Leben im Wasser birgt mache Überraschung. Und manches davon zergeht einem im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge! Zum gemütlichen Abschluss werden Kostproben dieser besonderen Niederrheinprodukte gereicht.

Die Kosten für einen kleinen Fischimbiss und ein Kaltgetränk oder Wasser in Höhe von 10,00 € pro Person sind im Entgelt enthalten.

Denken Sie an ein Fernglas und einen Fotoapparat, denn Motive wird es reichlich geben. Wir hoffen auf gutes Wetter, aber wetterfeste Kleidung und Schuhe sind sicher nicht verkehrt sowie natürlich gute Laune.

Treffpunkt: 18:00 Uhr, Rosenallee, Wesel / Flüren

Anmeldung möglich 90002 Niederländische Natur erleben - Naturreservaat Haaksbergerveen

(Wesel, am So., 9.5., 8.00 Uhr , Heiner Langhoff)

Südöstlich der niederländischen Stadt Haaksbergen befindet sich ein ca. 500 ha großes 'Natuurreservaat', das im Süden unmittelbar an die deutsch-niederländische Staatsgrenze stößt. Gemeinsam mit dem östlich angrenzenden 'Natuurreservaat Buurserzand' sind diese bedeutsamen Gebiete Bestandteile des europäischen Netzwerkes NATURA 2000.

Der einzigartige Moorkomplex ist ein Dorado für zahlreiche, hochgradig gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Mit etwas Glück werden wir einige typische Vertreter der Vogelwelt und anderes Getier, die auf Moore und Röhrichte angewiesen sind, beobachten können.
In Teilen des Reservates wurde im vergangenen Jahrhundert Torf, den die Niederländer auch als 'Schwarzes Gold' bezeichnen, abgebaut.

Für die ca. 2,5-stündige Wanderung sind neben guter Laune, Getränken und ggf. Imbiss, wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk oder Stiefel und, sofern vorhanden, Fernglas sowie Fotoapparat, empfehlenswert.

Sofern Interesse besteht, kann im Anschluss dem Naturschutzgebiet 'Zwillbrocker Venn', das ca. 13 km entfernt liegt und wegen seiner Flamingos überregional bekannt ist, ein Besuch abgestattet werden.

Treffpunkt: Parkplatz vor dem Weseler Kreishaus, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel, 08:00 Uhr, wo wir Fahrgemeinschaften organisieren wollen. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Sie als Fahrer*in zur Verfügung stehen oder eine Mitfahrgelegenheit suchen. Diese Fahrgemeinschaften erfolgen nach privater Absprache und unterliegen nicht dem Versicherungsschutz durch die VHS.

Wer direkt zum Startpunkt der Wanderung fahren möchte, sollte dies bei der Anmeldung angeben. Fürs Navi folgende Informationen: Start- und Endpunkt der Wanderung: Parkplatz Niekerkerweg 2, 7481 TZ Haaksbergen. Dort treffen wir uns um 09:00 Uhr.

Keine Anmeldung möglich 14072 3. Philosophische Matinee

(Wesel, am So., 28.11., 11.00 Uhr , Dr. Temilo van Zantwijk)

Gibt es eine ursprüngliche Heimat, zu der wir einen unverfälschten Zugang haben? An die Stelle der kritisierten Heimatbegriffe aus den ersten beiden Vorträgen ist die Erinnerung an die Landschaft der Kindheit zu setzen. Diese spielt eine grundlegende Rolle für die Orientierung des Menschen in der Welt. Ein kritisch aufgeklärter Begriff von Heimat ist entsprechend in der Pädagogik zu verorten. In diesem Zusammenhang ist nach der Bedeutung von lokaler Stabilität für die Entwicklung des Menschen zu fragen. Welche Rolle spielen räumliche Veränderungen bei der Entwicklung von sozialen und kognitiven Kompetenzen? Wie hängen Eigenschaften wie 'Treue', 'Solidarität' oder 'Aufrichtigkeit' damit zusammen, ob ein Mensch an einem Ort aufwachsen durfte?

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Kontakt

Volkshochschule Wesel Hamminkeln Schermbeck
Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
E-Mail: vhs@vhs-wesel.de

Öffnungszeiten der Anmeldestelle

Montag Donnerstag
(außer in den Schulferien):

09:30 12:00 Uhr und
14:30 17:00 Uhr

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