Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 13503 Sonette von William Shakespeare

(Wesel, am So., 30.5., 10.00 Uhr , Wolfgang Schwarzer)

Wer ist William Shakespeare? So genau wissen wir das nicht. Wer das historische ICH in seinen Sonetten sein könnte, werden wir genau so wenig ergründen wie die Identität des angeredeten DU. Eines aber steht fest: wie Shakespeares Theater zeitlos das Schicksal des Menschen in seinem Verhältnis zu Gesellschaft und Natur durchmisst, so ergründet seine Lyrik alle Freuden, Schmerzen, Irrungen und Wirrungen zwischen dem ewigen ICH und dem ewigen DU.
Stellen wir uns dem Zauberspiegel, den das Genie der Welt- und Menschenzeichnung, das wir Shakespeare zu nennen gewohnt sind, einem Jeden seit fast einem halben Jahrtausend vorhält.

Dr. Claudia Kleinert, Fachbereichsleiterin Kulturelle Bildung, Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen, beide VHS Duisburg.
Freuen Sie sich außerdem auf die Begleitung dieses Literaturfrühstücks durch den Musiker Birdy Steppuhn mit seinem außergewöhnlichen Instrument, der Steel Drum.

freie Plätze 13505 Poetry Slam - Workshop in Präsenz oder alternativ Online via Zoom

(Wesel, ab Sa., 12.6., 10.00 Uhr , Michael Schumacher)

Slam Poetry ist LIVE. Ist quicklebendig. Gereimt oder ungereimt, laut oder leise, lyrisch, lustig oder ernst, auswendig vorgetragen oder vom Blatt abgelesen. Ist Performance vor Publikum. Ein Mensch, ein Mikrofon, keine Requisiten und Kostüme, ein selbst geschriebener Text, fünf bis sechs Minuten Zeitvorgabe. Und los! Du hast etwas zu sagen? Dann rauf auf die Bühne!
Was Ende der achtziger Jahre in einem kleinen Club in Chicago als Alternative zu den klassischen Lesungsformaten begann, hat sich heute zu einer der weltweit einflussreichsten Darstellungsformen von Literatur entwickelt.
In diesem Workshop schlägt der Xantener Poetry Slammer Michael Schumacher zusammen mit den Teilnehmer*innen einen Bogen von den Ursprüngen von Slam und Spoken Word-Bewegung in den USA und Deutschland bis zum Verfassen eigener Texte und deren Vortrag auf der Bühne, praktische Tipps inklusive!

Die Teilnehmer*innen entwickeln in diesem Workshop Textideen, und wer möchte, trägt sie am Ende des Workshops innerhalb der Gruppe vor. Ganz entspannt. Denn es geht bei Poetry Slam überhaupt nicht um gut oder noch nicht so gut, um das Thema des Textes, um jung oder alt. Es geht nur um die Freude an der Literatur.

Geleitet wird dieser Workshop von Michael Schumacher (Xanten), Autor, Moderator, Literaturveranstalter und seit 2014 aktiver Poetry Slammer.

freie Plätze 13507 Hieroglyphen lesen und schreiben - leicht gemacht!

(Wesel, ab Sa., 17.4., 10.00 Uhr , )

Sie wollten schon immer einmal wissen, was die alten Ägypter an geheimnisvollen Dingen geschrieben haben? Dies können Sie in Grundzügen mit diesem Workshop erreichen. Schon am Ende des Wochenendes schreiben Sie ganze Sätze in Hieroglyphen, denn überflüssige Grammatik wird nicht verwendet und Fachbegriffe werden für jeden verständlich erklärt. Die an die modernen Sprachen angelehnte Vermittlungsmethode soll Spaß am Erlernen dieser nur scheinbar komplizierten Zeichen machen. Sie haben damit die Voraussetzungen erlernt, um bei einer Reise nach Ägypten oder beim Besuch eines der großen Museen, verschiedene Dinge an Gräbern, Inschriften oder Papyri zu entschlüsseln.
Außerdem erfahren Sie an diesem Wochenende viele Dinge über eine der faszinierendsten alten Hochkulturen, werden Nachbildungen von bekannten Kunstwerken sehen und hochwertige Aufnahmen von weltberühmten Monumenten bewundern können. Sie erhalten zusätzlich Informationen, wie und wo Sie eigenständig Informationen zur Sprache und Kultur Ägyptens erhalten können.

Gehen Sie mit auf eine hoch interessante Reise in die Vergangenheit.

Die gesamten Workshopunterlagen werden den Kursteilnehmenden vom Dozenten auf einem Stick zur Verfügung gestellt, der gegen eine Gebühr von 10,00 € erworben werden kann.

freie Plätze 13508 Wortwerkstatt zum Thema Heimat

(Wesel, ab Sa., 17.4., 10.00 Uhr , Michael Schumacher)

Heimat - was bedeutet das? Der Bolzplatz gegenüber von meinem Elternhaus, auf dem wir mit Stöcken und Steinen Tore aufgebaut haben. Der Bauer, bei dem wir in den Kartoffelferien bei der Ernte geholfen haben und das alte, schiefergedeckte Haus mit dem Kopfsteinpflaster davor, in dem mein Onkel wohnte und das im Treppenhaus immer so seltsam roch. Mein Schulweg, zu Fuß und bei jedem Wetter, sich unterwegs die Nase platt drücken an dem Radio-Geschäft und von einem eigenen Transistorradio träumen.

Für den anderen ist Heimat der Duft der Pilze, die Opa im Herbst in den Wäldern Ostpreußens gesammelt hat und Omas böhmischer Kirschkuchen mit Sahne.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Menschen immer auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger waren und sind, wohl wissend, dass die Chance, ihre Heimat jemals wiederzusehen, extrem klein ist.

Vielleicht gibt es auch zwei oder mehrere Heimaten? Die, in der ich aufgewachsen bin und die, die ich mir später gesucht habe oder finden musste oder 'er'finden wollte?!?

Über all das und noch mehr werden wir sprechen und Geschichten darüber schreiben.

Michael Schumacher aus Xanten, Autor, Moderator, Literaturveranstalter und seit 2014 aktiver Poetry Slammer, wird die Teilnehmer*innen der 'Wort'werkstatt dabei unterstützen, Gedanken zu Papier zu bringen. Wer möchte, kann den eigenen Text am Ende des Workshops gerne vortragen. Auch dazu gibt es praktische Tipps vom Bühnenprofi.

Ob jung oder alt, Weseler oder Weselaner: Alles, was zur Teilnahme nötig ist, sind Stift, Papier und die Freude am Schreiben. Der Rest ergibt sich von selbst.

Keine Anmeldung möglich 14003 3. Philosophische Matinee

(Wesel, am So., 18.4., 11.00 Uhr , Dr. Temilo van Zantwijk)

Gibt es eine ursprüngliche Heimat, zu der wir einen unverfälschten Zugang haben? An die Stelle der kritisierten Heimatbegriffe aus den ersten beiden Vorträgen ist die Erinnerung an die Landschaft der Kindheit zu setzen. Diese spielt eine grundlegende Rolle für die Orientierung des Menschen in der Welt. Ein kritisch aufgeklärter Begriff von Heimat ist entsprechend in der Pädagogik zu verorten. In diesem Zusammenhang ist nach der Bedeutung von lokaler Stabilität für die Entwicklung des Menschen zu fragen. Welche Rolle spielen räumliche Veränderungen bei der Entwicklung von sozialen und kognitiven Kompetenzen? Wie hängen Eigenschaften wie 'Treue', 'Solidarität' oder 'Aufrichtigkeit' damit zusammen, ob ein Mensch an einem Ort aufwachsen durfte?

auf Warteliste 14005 Theaterworkshop - online

(Wesel, ab Mi., 17.2., 19.00 Uhr , Marion Bachmann)

Online Theaterkurse sind neue Kursformen, die es ermöglichen, in der eigenen Wohnung und gleichzeitig mit und bei anderen Spielenden zu sein. Dadurch entsteht eine ganz eigene Atmosphäre, die neue Möglichkeiten bietet und die Kreativität anregt.

Dazu muss man nicht besonders viel Ahnung von Computern haben: Der Kurs beginnt mit neuen Versionen beliebter Drama Games, bei denen die Gruppe sich und quasi 'nebenbei' die Bedienung der Software kennenlernt. Danach wird der eigene Ausdruck durch das Schlüpfen in verschiedene Rollen trainiert, mit verschiedenen Schauspieltechniken improvisiert und an den Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme gearbeitet. Dies sowohl mit der ganzen Gruppe zusammen als auch in Kleingruppen.

Geeignet für Einsteiger*innen und auch für alle, die bereits etwas Theaterluft 'geschnuppert' und sich ausprobiert haben.
Technische Voraussetzungen: Rechner mit Mikro, Kamera und (eingebautem) Lautsprecher, stabile Internetverbindung möglichst durch Netzwerkkabel
Menschliche Voraussetzungen: Spaß am Spiel
Außerdem: etwas Platz, um vor dem Rechner auch stehen und sich bewegen zu können

Dieser Online-Kurs findet über Zoom statt; Zoom läuft mit den meisten Windows Versionen und vielen anderen Betriebssystemen sowie den üblichen Browsern. Wenn Sie Fragen zu den technischen Voraussetzungen haben, informieren wir Sie gerne.

Wenn Sie sich für diesen Workshop anmelden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre E-Mail-Adresse an die Kursleiterin weiterleiten, da die Einladungen in den virtuellen Raum direkt über sie erfolgen.

Wer Bedenken bei der Verwendung von Videokonferenzsoftware hat, kann sich über den folgenden Blog eines Juristen und Datenschutzexperten informieren: https://www.datenschutz-guru.de/zoom-ist-keine-datenschleuder.

Keine Anmeldung möglich 14015 Uganda

(Wesel, am Mo., 31.5., 19.00 Uhr , Clemens Schmale)

Winston Churchill sprach einst vom Juwel Afrikas, dem reichen, lieblichen und landschaftlich so abwechslungsreichen Land zwischen Albert- und Victoriasee, zwischen Rift Valley und Nilquelle, nördlich und südlich des Äquators.
Zu trauriger Berühmtheit weltweit gelangte es in den 70er Jahren unter Idi Amin, dem gefürchteten Diktator in Kampala, an den viele heute noch denken, wenn die Rede kommt auf Uganda, das touristisch aber längst wieder im Kommen ist - zumindest unter Insidern.
Im Übrigen sollte man andere Namen mit Uganda verbinden, z.B. den von Ernest Hemingway, der zwei Abstürze im Westen des Landes in den 50er Jahren überlebte oder den des großen Afrikaforschers John Hanning Speke, der im 19. Jahrhundert die Quelle des Weißen Nils bei Jinja verortete und damit eine Jahrhunderte währende Diskussion beendete. Auch der weitgehend unbekannte Deutsche Emin Pascha hatte vor mehr als 100 Jahren eine interessante Beziehung zu diesem Teil der Erde.

Der Referent geht auf alle diese berühmten Namen ein und führt in seinem Vortrag an die genannten Orte und durch die großartigen und wichtigsten Nationalparks Ugandas (Murchison Falls, Queen Elizabeth, Lake Mburo, Kibale ...) und zu den letzten Berggorillas der Erde im Grenzgebiet zu Ruanda und dem Kongo. Allein diese Begegnung mit den Menschenaffen südlich der Mondberge, deren Bestände sich langsam erholen, lohnt schon eine Reise nach Ostafrika.

Clemens Schmale, Romanist und Sozialwissenschaftler, Leiter der VHS Waltrop, besuchte mehr als zehnmal den afrikanischen Kontinent von den Kapverden bis zur Libyschen Wüste und vom Atlasgebirge über Schweitzers Urwaldhospital in Lambarene bis zur Pazifikküste Mosambiks.

Keine Anmeldung möglich 14016 Jüdisches Leben in Deutschland

(Wesel, am Mi., 24.3., 19.00 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

"Ain wasèr flist vor Bóvilon, do sasén mir mit schmerzén" (An Wasserflüssen Babylon, da saßen wir mit Schmerzen) lesen wir in einem jiddischen Liederbuch der Zeit um 1600. Und wir erfahren: Von den Gemeinden in Mainz, Worms und Speyer sei einst die Lehre für ganz Israel und die Welt ausgegangen. In der Tat - beginnend 321 n. Chr. in Köln - entstanden längs des Rheins bis nach Straßburg und Basel bedeutsame jüdische Gemeinden. Mit einem gewissen Schwerpunkt auf den Städten SchUM, benannt nach den Anfangsbuchstaben von Schpira (Speyer), UUarmaisa (Worms) und Magenza (Mainz), soll diese Entwicklung nachgezeichnet und an ihre Bedeutung erinnert werden.

Dabei soll auch von den Gelehrten jener Tage die Rede sein, von der jiddischen Sprache und nicht zuletzt von Edith Stein, deren Lebensweg von Breslau nach Speyer und von dort nach Münster und Köln führte.

Der Dozent Dr. Sold war lange Jahre mit den Schwerpunkten Kardiologie und Angiologie am Evangelischen Krankenhaus Wesel tätig. Mit der Thematik dieses Vortrags kehrt er gedanklich zu seiner Gymnasialzeit in Speyer zurück, wo ihn der Schulweg täglich durch das nahe dem romanischen Dom gelegene von Juden bewohnte Viertel mit den Resten von Synagoge und Mikwe führte. Mit dem Judentum ergaben sich dann während des Studiums und des Berufs unvorhergesehen weitere Berührungspunkte.

Keine Anmeldung möglich 14017 Das Kind in der spanischen Malerei durch die Jahrhunderte

(Wesel, am Mi., 21.4., 19.00 Uhr , Prof. Dr. Helmut C. Jacobs)

Anhand ausgewählter Werke der spanischen Malerei und Druckgrafik werden berühmte, aber auch unbekannte, der Entdeckung werte Darstellungen des Kindes präsentiert und gedeutet. Der Bogen zieht sich vom sogenannten Goldenen Zeitalter (16. und 17. Jahrhundert) durch die Jahrhunderte, bis in die Gegenwart.

Bedeutende Darstellungen von Kindern stammen von Malern wie Murillo, Velázquez, Goya, Sorolla, Picasso etc. Hierbei liegt ein besonders spannender Akzent auf dem kulturgeschichtlichen Wandel im Bild des Kindes und der jeweiligen Erziehungskonzepte, aber auch in den Botschaften, die eine bestimmte Kinderdarstellung über die jeweils zeitgebundene Auffassung vom Menschen und seiner Entwicklung beinhalten.

Prof. Dr. Jacobs, seit 1997 Professor für Romanistik mit dem Schwerpunkt Französisch und Spanisch an der Universität Duisburg-Essen, ist nicht nur ein profunder Kenner der spanischen Kunst und Kultur, sondern weiß auch mit dem Akkordeon zu faszinieren. Seinen Vortrag wird er mit charakteristischen Werken der spanischen Musik bereichern.

Keine Anmeldung möglich 14018 Saint-Germain-des-Prés

(Wesel, am Do., 6.5., 19.00 Uhr , Wolfgang Schwarzer)

In der Mitte zwischen der Assemblée Nationale und der Sorbonne liegt am Boulevard Saint-Germain eine der ältesten Kirchen von Paris: Saint-Germain-des Prés. Daneben die Brasserie Lipp, das Café de Flore und das Café aux Deux Magots. Nahezu mythische Orte, die Treffpunkt der Politik, Wissenschaft, Literatur, Musik und Kunst waren. Es ist das 6. Pariser Arrondissement, dessen turbulente Geschichte und Gegenwart der Vortrag mit Bild und Ton durchstreift.

Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen bei der VHS Duisburg und ehemaliger Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

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Kontakt

Volkshochschule Wesel Hamminkeln Schermbeck
Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
E-Mail: vhs@vhs-wesel.de

Öffnungszeiten der Anmeldestelle

Montag Donnerstag
(außer in den Schulferien):

09:30 12:00 Uhr und
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