Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich 10015 Altersarmut - Was ist das und welche Hilfen gibt es?

(Schermbeck, am Mo., 23.5., 18.00 Uhr , Martin Debener)

Altersarmut hat vielfältige Formen. Altersarmut kann bedeuten, auf Lebensmittelkarten des Sozialamtes oder einen Zuschuss des Jobcenters angewiesen zu sein. Altersarmut bedeutet aber auch, dass Senior*innen, die sich für ihre finanzielle Lage schämen und keine staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen möchten, sich noch etwas dazu verdienen, teils schwarz sogar oder, als visuelle Versinnbildlichung von Altersarmut, die öffentlichen Papierkörbe und Mülleimer nach Pfandflaschen durchsuchen müssen. Altersarmut kann aber auch bedeuten, dass der Pflegedienst oder der Aufenthalt im Seniorenheim nicht zu bezahlen ist und staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden müssen oder die Angehörigen mit ihrem Vermögen helfen müssen. Frauen sind derzeit auf Grund ihrer Erwerbsbiografie, häufiger Teilzeitarbeit gepaart mit Kindererziehungszeiten und somit geringen Einzahlungen in die Rentenkasse und ihrer höheren Lebenserwartung besonders von Altersarmut bedroht.
Der Referent, Martin Debener, ist Fachreferent für Armut und Grundsicherung des Paritätischen Landesverbandes NRW sowie stellv. Sprecher der Nationalen Armutskonferenz und wird unter anderem über die Gründe und Merkmale und verschiedenen Ausprägungen von Altersarmut, aber auch ganz praktisch über Hilfen informieren.
Die Informationsveranstaltung wird gemeinsam mit dem Senior*innenbeirat der Gemeinde Schermbeck angeboten und organisiert. Um Ihnen Mut zu machen, zu der Veranstaltung zu kommen und dem Referenten die Möglichkeit zu geben, auf ihre speziellen Fragen und Probleme einzugehen, können sie diese im Voraus an friedstolt@aol.com schicken.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anmeldung möglich 10021 Rentenseminar für Frauen

(Wesel, am Sa., 12.3., 10.00 Uhr , Dirk H. Schuchardt)

Frauen übernehmen immer noch den größeren Teil der Familienarbeit und leisten von daher weniger Erwerbsarbeit. Zudem werden "typisch weibliche" Berufe schlechter bezahlt und das nicht nur im Sozial-, Pflege- und Gesundheitsbereich. Diese Rahmenbedingungen haben schlussendlich Konsequenzen auf die Rentenansprüche von Frauen und Müttern. Frauen beziehen durchschnittlich ein um 53 Prozent niedrigeres Alterseinkommen als Männer.
Der Rentenexperte, Dirk H. Schuchardt, Diplom Verwaltungswirt und Chefredakteur von Rentenfernsehen.de, Duisburg, beweist in diesem Rentenseminar, dass das Thema Rente alles andere als langweilig ist. Er klärt nicht nur über das komplexe Thema auf, sondern er rüttelt auch wach. Zu wissen, wie die gesetzliche Rente funktioniert, ist unverzichtbar, wenn man dem Rentenalter gelassen entgegensehen möchte.

Anmeldung möglich 10022 Scheiden tut weh - Glück im Unglück

(Wesel, am Di., 15.3., 18.30 Uhr , Karin Vengels)

Vor der Hochzeit schon an Scheidung denken? Klingt nicht wirklich erotisch! Vor dem Hintergrund, dass jede dritte Ehe geschieden wird, sollte Frau den Blick jedoch sehr wohl auf mögliche finanzielle Risiken richten, um am Ende nicht mit leeren Taschen dazustehen und sich einreihen zu müssen, in die von Altersarmut Bedrohten. Wer sich scheiden lässt, hat Vieles zu regeln: da geht es möglicherweise um das Sorgerecht für die Kinder, um die Klärung des Eigentums und immer um finanzielle Fragen. Nach der Scheidung müssen die Ex-Eheleute ihre Rentenanwartschaften aufteilen (Versorgungsausgleich). Hier entscheidet das Familiengericht.
Rechtstipps für Frauen zur Altersabsicherung bei Trennung und Scheidung gibt Karin Vengels, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht und Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht, Wesel.

Anmeldung möglich 10023 Happy End: Private Altersvorsorge für Frauen

(Wesel, am Di., 22.3., 18.00 Uhr , Verbraucherzentrale Wesel)

Frauen leben länger, aber wovon? Um den finanziellen Bedarf im Alter zu decken, gibt es verschiedene Strategien der privaten Altersvorsorge. Die private Altersvorsorge ist im Grunde nichts Anderes als eine langfristige Vermögensbildung. Je nach individueller Lebenssituation können dafür verschiedene Strategien gewählt werden: Vorsorgeprodukte wie z. B. Wertpapiere, Fonds oder Immobilien und Versicherungen. Bei der Wahl spielen auch Alter und Risikobereitschaft eine entscheidende Rolle.
Barbara Rück, Diplom Kauffrau und unabhängige Beraterin der Verbraucherzentrale NRW (Altersvorsorge, Geldanlage und Immobilienfinanzierung) wird unter anderem einen Einblick in die vielfältigen Strategien der privaten Altersvorsorge geben.

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