Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltungen am 12.11.2019:

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Am 9. April 1945 wurde Wilhelm Canaris im KZ Flossenbürg erhängt. Der Vortrag versucht zu ergründen, wer der bei Dortmund geborene und in Düsseldorf sowie vor allem in Duisburg aufgewachsene Wilhelm Canaris wirklich war. Nach Ende des Ersten Weltkrieges war Canaris in Kiel ein führendes Mitglied der Konterrevolution und maßgeblich am Aufbau der Marinebrigade Loewenfeld beteiligt. Wenige Monate später stieg er unter dem sozialdemokratischen Reichswehrminister Noske gar zum Vertreter der Belange der Marinebrigaden überhaupt auf. Noch 1926 verteidigte Canaris die überkommenen Werte der kaiserlich deutschen Seeoffiziere und auch die Dolchstoßlegende vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 hat Canaris begrüßt und den NS-Staat bald aktiv unterstützt. Spätestens ab 1938 wirkte er jedoch aktiv gegen den Staat. Er stellte die Machtstrukturen des ihm unterstehenden Nachrichtendienstes vielen Widerständlern gleich welcher politischen Richtung zur Verfügung. Er hatte selber aktiven Anteil an Staatsstreichs- und Attentatsplänen. Er setzte sich für eine alternative Außenpolitik gegen den NS-Terror ein. Er rettete Juden und andere Verfolgte des Regimes aus humanitären Gründen vor der Verfolgung. Wie diese zwei Facetten zusammenpassen und welche Persönlichkeitsstruktur beide Ausprägungen erklären kann, wird der Vortrag auf Basis der Ergebnisse einer Dissertation an der Universität Vechta ergründen.

Der Referent Heiko Suhr, geboren 1983 in Aurich/Ostfriesland, ist Historiker und wurde im März 2019 mit einer Arbeit über die Marinelaufbahn von Wilhelm Canaris an der Universität Vechta/Niedersachsen promoviert. Seit Anfang April 2019 leitet er vertretungsweise das Stadtarchiv Wesel.

auf Warteliste 55100 Einstieg in die Bildbearbeitung und Fotobucherstellung

(Wesel, ab Di., 12.11., 18.00 Uhr , )

Seit man mit dem Smartphone richtig gut fotografieren kann, werden immer Bilder gemacht, vorbei die Zeiten, als man überlegt hat, ob dieses Motiv ein Bild des 36er-Films wert ist.

Und wenn man sich dann die Bilder ansieht, dann möchte man einige am liebsten gleich wieder löschen. Dabei lassen sie sich oft mit wenigen Handgriffen retten: man kann die roten Augen retuschieren, man kann einen Ausschnitt des Bildes wählen und speichern, ein Bild in Graustufen wirkt oft ganz anders.

Hier lernen Sie die Bedienung eines einfach zu bedienenden, aber mächtigen Programms: Irfanview. Damit man nicht gleich wieder vieles vergisst, ist auch ein Handbuch (Wert: 10 €) im Preis inbegriffen, dann kann man sich gleich das kostenlose Programm daheim holen und mit der Arbeit weitermachen.

Mit den so "veredelten" Fotos erstellen Sie dann ein Fotobuch, denn die dreihundert Fotos vom letzten Urlaub schaut sich kaum jemand an, aber alle blättern begeistert in Ihrem neuen Fotobuch. Im Entgelt ist ein Gutschein für ein Fotobuch der Firma Cewe im Wert von rund 30 € enthalten!

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