Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 14003 Kolumbien

(Wesel, am Di., 29.10., 19.00 Uhr , )

Landschaftlich zählt er zu den schönsten und vielfältigsten Ländern des Kontinents, der nördlichste Staat Südamerikas, welcher über Jahrzehnte zumeist als 'No-Go-Area' galt. Seit dem Abschluss des Friedensvertrages mit den Farc-Rebellen ist das Land aber wieder zurück auf der touristischen Weltkarte, und Kolumbien, mit der zweitgrößten spanischsprachigen Bevölkerung weltweit, hat in der Tat viel zu bieten.

Clemens Schmale nimmt die Besucher*innen mit in die über 2600 m hoch gelegene Hauptstadt Bogotá mit ihrer geschichtsträchtigen und reizvollen Umgebung inmitten der nördlichen Anden. Er stellt das Kaffeedreieck vor, jene Hochburg kolumbianischen Kaffeeanbaus, von der aus die Weltmärkte mit den besten Bohnen versorgt werden.
Weiter geht es nach Medellín, jener klimatisch angenehmen Millionenmetropole, die längst ihren Ruf als Hauptstadt des Verbrechens abgeschüttelt hat und nun zu den dynamischsten und modernsten Städten Südamerikas aufgestiegen ist.
Gegen Ende der Reise steht der Besuch der feuchtheißen Karibikküste an, wo im Umfeld des herrlichen Tayrona-Nationalparks und auf der Guajira-Halbinsel noch verschiedene indigene Ethnien leben.
Das städtebauliche und touristische Juwel (UNESCO-Welterbe) hier heißt Cartagena, jene Hafenstadt, die schon den aus dem Hinterland stammenden Literaturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez fasziniert hat. Heute legen dort unzählige Kreuzfahrtschiffe an, um ihre Gäste per Pferdekutsche durch die einst prächtige Kolonialstadt und ehemalige Sklavenhochburg fahren zu lassen.

Entdecken Sie das heutige Kolumbien mit seiner wechselvollen Geschichte, nicht zuletzt die Spuren, die der große Freiheitskämpfer Simon Bolivar hinterlassen hat.

Clemens Schmale, Romanist und Sozialwissenschaftler, Leiter der VHS Waltrop, besuchte mehr als zehn Mal den amerikanischen Kontinent, leitete mehrfach Studienreisen dorthin und referierte u.a. über Chile, Kuba und Nicaragua.

Keine Anmeldung möglich 14005 Flanieren in Paris

(Wesel, am Do., 28.11., 19.00 Uhr , )

"Dem Gehenden in der Stadt, dem Flaneur, eröffnet sich immer in der Gegenwart des Wahrnehmbaren das Traumreich sich überlagernder Erinnerungen. Es ist gerade dies das Poetische der Stadt und von Paris in unvergleichlichem Maß, dass in jedem Augenblick das gelebte Jetzt sich mit der Tiefe der Vergangenheit verknüpft, und sei es nur in den flüchtigen Orientierungen der Namen." (Karlheinz Stierle)

In diesem Sinne lädt der Vortrag zu einem Spaziergang durch die bisweilen auch banale oder erschreckende Gegenwart und Geschichte einer Stadt und die Träume, die durch Film, Fotos oder Texte in jedem von uns existieren, ein.

Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen bei der VHS Duisburg, ist Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Anmeldung möglich 14006 Religionsgeschichte Europas Teil 3

(Wesel, ab Do., 26.9., 16.00 Uhr , )

Das religionsgeschichtliche Seminar behandelt die Zeit von der Aufklärung über die Höhepunkte von Klassizismus, Romantik, Impressionismus und Expressionismus bis hin zur Moderne. Das Semesterthema gewährt einen komplexen Überblick und eine Einführung in die Entfaltung abendländischer Kultur und Geisteshaltung in der Neuzeit und beendet den im Herbst 2018 begonnenen Zyklus, der von den vorgeschichtlichen Höhlenmalereien bis zu den Mauren in Spanien, über die Zeit der Karolinger bis zum Barock, nun im Klassizismus angekommen ist und in der Neuzeit enden wird.
Auch dieser dritte Teil des Seminars ist in sich abgeschlossen und kann, auch ohne an den beiden vorherigen Seminaren teilgenommen zu haben, besucht werden.

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

Anmeldung möglich 90005 Frankfurt van Gogh und Lee Krasner

(Wesel, am Di., 5.11., 7.15 Uhr , Claudia Böckmann)

Frankfurt ist nicht gerade um die Ecke und von daher selten Ziel der Kunstexkursionen der VHS. In diesem Semester gibt es in der Stadt am Main aber zwei Kunstausstellungen, die den weiten Weg lohnen.
Die Ausstellung MAKING VAN GOGH im Städel nimmt das Oeuvre van Goghs im Kontext seiner deutschen Rezeption in den Blick, spielte Deutschland doch für die Erfolgsgeschichte des Niederländers eine zentrale Rolle.
"Van Gogh ist tot, aber die van Gogh-Leute leben. Und wie leben sie! Überall van Goghelt’s", formulierte Ferdinand Avenarius 1910 in 'Der Kunstwart' und beschrieb damit die Faszination, die Vincent van Goghs Malerei Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem auf junge Künstler*innen in Deutschland ausübte.
Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die besondere Rolle, die deutsche Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers spielten. Zum anderen wird die entscheidende Rolle van Goghs als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet, seine Rolle als Vorreiter für die Kunst der deutschen Avantgarde, der modernen Malerei im Allgemeinen aufgezeigt.
Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde, darunter über 50 Schlüsselwerken van Goghs aus allen Schaffensphasen und 70 Werke weiterer für die Moderne bedeutender Künstler*innen.

Zweiter Programmpunkt bei dieser Fahrt ist die Ausstellung Lee Krasner (1908-1984), einer Pionierin des abstrakten Expressionismus, die nach mehr als 50 Jahren in einer großen Retrospektive wieder in Europa, in Frankfurt in der Schirn, zu sehen ist: Die Ausstellung erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Präsentiert wird das Gesamtwerk der US-Amerikanerin, darunter Selbstportraits, Aktdarstellungen in Kohle, die streng geometrischen 'Little Images' oder wegweisende Gemälde der 'Prophecy-Reihe', experimentelle Hauptwerke und späte Collagen.
Lange Zeit stand Lee Krasner als Künstlerin im Schatten ihres Ehemanns Jackson Pollock, berühmt geworden insbesondere durch seine 'Action paintings‘. Nach dessen frühem Tod bei einem Autounfall 1956 entschied sie sich, Pollocks Atelier zu nutzen, und leitete damit eine neue Phase ihrer künstlerischen Karriere ein. Anders als andere Künstler*innen ihrer Zeit, die ebenfalls ungegenständlich malten, entwickelte Krasner nie einen 'signature style‘, sondern reflektierte ihre Praxis mit dem Anspruch, ihre Bildsprache stets neu zu erfinden.

Wem der Kontrast zu groß ist, kann alternativ am Nachmittag die ständige Sammlung des Städels mit ihrem reichen Überblick über 700 Jahre europäische Kunst, vom Mittelalter über die Renaissance, Barock und klassischen Moderne bis in die Gegenwart erkunden.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt in die Ausstellungen und zwei Führungen im Städel und in der Schirn.

Bei den Zeitangaben können sich leichte Änderungen ergeben. Den genauen Programmverlauf erhalten Sie unmittelbar im Zusammenhang mit der Tagesfahrt.

fast ausgebucht 90006 Münster Turner und Picasso

(Wesel, am Mi., 27.11., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Als ersten Programmpunkt steuern wir die Ausstellung des bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik, Joseph Mallord William Turner (1775-1851), im LWL an, die seine Reisen in die Schweiz und nach Italien, seine Begegnung mit den Alpen und der arkadischen Landschaft Italiens in den Fokus stellt.
Die 80 Gemälde und Aquarelle, die die Tate Gallery London zu der Ausstellung 'Horror and Delight' beisteuert, werden um 30 weitere Leihgaben europäischer Museen erweitert, zu denen Werke so bedeutender Meister wie Claude Lorrain, Caspar Wolf und Antonio Canal, genannt Canaletto, gehören.
Turners erste Reise in die Schweiz 1802 und seine Begegnung mit der Bergwelt bedeuteten für den Künstler eine grundlegend neue Erfahrung. Er stellte das 'Erhabene‘ der Natur in den Vordergrund, die mit ihrer Urgewalt auch Grauen und Furcht einflößen kann, wie Darstellungen von Stürmen und anderen Naturkatastrophen, z.B. eines Lawinenabgangs sehr eindrucksvoll zeigen und deren Schrecken er ins Medium des Bildes übersetzt.

Demgegenüber stehen Turners Werke, die das 'Malerische' aufgreifen, also die Ruhe, Ordnung und Schönheit klassischer Landschaftsmalerei, die der Künstler zum Beispiel nach der Rückkehr von seinen Italienreisen im Atelier umsetzte. Die spezielle Atmosphäre und das Licht, z.B. in der Lagunenstadt Venedig, inspirierten ihn zu den stimmungsvollen Aquarellen der 1840er Jahre.

Schrecken und Freude, 'Horror and Delight', liegen hier extrem nah beieinander.

Am Nachmittag besuchen wir zwei Ausstellungen im Kunstmuseum Picasso: 'Im Rausch der Farbe: Von Gauguin bis Matisse' und 'Wie Gott in Frankreich - Picasso kulinarisch!'

Im Licht der Sonne des Mittelmeeres revolutionierten Henri Matisse und André Derain zu Beginn des 20. Jahrhunderts in dem südfranzösischen Fischerdorf Collioure die Malerei der Moderne. Die leuchtenden, expressiven Farben und die vereinfachenden Formen ihrer Bildkompositionen entwickelten eine derartige visuelle Sprengkraft, dass die Gruppe fortan 'Les Fauves' - 'Die Wilden‘ genannt wurde. Das Picasso-Museum präsentiert rund 70 hochkarätige Werke von Malern wie Henri Matisse, André Derain, Georges Braque, Kees van Dongen und Maurice de Vlaminck, die mit ihren Gemälden das Pariser Publikum in einen fauvistischen Farbrausch versetzten.
Vom Post-Impressionismus des 19. Jahrhunderts führt die Ausstellung über den Kubismus zur Klassischen Moderne der 1920er bis 1930er Jahre

Der zweite Teil des Ausstellungsbesuchs: 'Wie Gott in Frankreich - Picasso kulinarisch!' widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken. Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis - Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Schau beleuchtet darüber hinaus seinen kenntnisreichen Dialog mit der Kunstgeschichte und seine Inspiration durch die spanischen und flämischen Küchenstillleben des Barock. Abgerundet wird die Präsentation durch zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotografien von David Douglas Duncan, die Picasso in seiner am Mittelmeer gelegenen Villa 'La Californie' bei dem mittäglichen Genuss von Wein und Fisch zeigen, wie er die Leichtigkeit des Daseins auskostet, 'wie Gott in Frankreich'.

Zwischen den beiden Ausstellungen oder danach bleibt sicher auch noch ein Moment für einen kurzen Bummel über einen der Münsteraner Weihnachtsmärkte.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt und Führungen durch die Ausstellungen.

Anmeldung möglich 90007 Düsseldorf Munch

(Wesel, am Do., 9.1., 9.00 Uhr , Claudia Böckmann)

Er gilt als der bekannteste und wichtigste norwegische Autor der Gegenwart: Karl Ove Knausgård. Sein sechsbändiger autobiographischer Roman zählt weltweit zu den meist diskutierten Buch-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre. Nun hat sich der Schriftsteller dem Werk des Malers Edvard Munch genähert. Mit seiner überraschenden Auswahl selten oder sogar nie gezeigter Werke entdeckt der gefeierte Autor einen bislang 'unbekannten' Munch.

Der auch in Kunstgeschichte ausgebildete Schriftsteller hat etwa 130 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus dem Archiv und dem Kunstdepot des Munch Museum in Oslo ausgewählt und mit Leihgaben aus internationalen Museen ergänzt. Er öffnet damit eine nie zuvor gesehene Perspektive auf den wohl bedeutendsten Maler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn, NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt und Führung im Museum.

freie Plätze 90008 Köln Rembrandt

(Wesel, am Di., 28.1., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Die Ausstellung startet dort, wo auch für Rembrandt alles beginnt: im niederländischen Leiden. Hier wird Rembrandt am 15. Juli 1606 geboren und verbringt seine Kindheit und Jugend in einer Geisteswelt, die ihn privat wie beruflich für immer prägt. Und hier eröffnet er im Jahre 1625 auch sein erstes Atelier. Anhand von frühen Rembrandt-Werken zeigt die Sonderschau eindrucksvoll, wie intensiv und detailversessen sich der Künstler schon damals dem Porträtieren von Menschen widmet. Klug und liebevoll platziert er sie in passende Interieurs und taucht sie in ein geradezu spirituelles Licht.

Meister, Virtuose, Genie oder Star - die Synonyme für Rembrandt van Rijn sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum im Winter 2019/20 mit einer großen Sonderausstellung nach: 'Inside Rembrandt' - ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag. Sie taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Museum neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen internationalen Häusern. So schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr faszinierendes Gemälde 'Der Gelehrte im Studierzimmer' erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland.
Um den Kosmos Rembrandt in all seinen Facetten aufleben zu lassen, präsentiert die Ausstellung auch ausgesuchte Arbeiten seiner Zeitgenossen und Schüler.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn, NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt und Führung im Museum.

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Kontakt

Volkshochschule Wesel Hamminkeln Schermbeck
Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
E-Mail: vhs@vhs-wesel.de

Öffnungszeiten der Anmeldestelle

Montag Donnerstag
(außer in den Schulferien):

09:30 12:00 Uhr und
14:30 17:00 Uhr

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