Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Anmeldung möglich 14005 Flanieren in Paris

(Wesel, am Do., 28.11., 19.00 Uhr , )

"Dem Gehenden in der Stadt, dem Flaneur, eröffnet sich immer in der Gegenwart des Wahrnehmbaren das Traumreich sich überlagernder Erinnerungen. Es ist gerade dies das Poetische der Stadt und von Paris in unvergleichlichem Maß, dass in jedem Augenblick das gelebte Jetzt sich mit der Tiefe der Vergangenheit verknüpft, und sei es nur in den flüchtigen Orientierungen der Namen." (Karlheinz Stierle)

In diesem Sinne lädt der Vortrag zu einem Spaziergang durch die bisweilen auch banale oder erschreckende Gegenwart und Geschichte einer Stadt und die Träume, die durch Film, Fotos oder Texte in jedem von uns existieren, ein.

Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen bei der VHS Duisburg, ist Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Anmeldung möglich 14006 Religionsgeschichte Europas Teil 3

(Wesel, ab Do., 26.9., 16.00 Uhr , )

Das religionsgeschichtliche Seminar behandelt die Zeit von der Aufklärung über die Höhepunkte von Klassizismus, Romantik, Impressionismus und Expressionismus bis hin zur Moderne. Das Semesterthema gewährt einen komplexen Überblick und eine Einführung in die Entfaltung abendländischer Kultur und Geisteshaltung in der Neuzeit und beendet den im Herbst 2018 begonnenen Zyklus, der von den vorgeschichtlichen Höhlenmalereien bis zu den Mauren in Spanien, über die Zeit der Karolinger bis zum Barock, nun im Klassizismus angekommen ist und in der Neuzeit enden wird.
Auch dieser dritte Teil des Seminars ist in sich abgeschlossen und kann, auch ohne an den beiden vorherigen Seminaren teilgenommen zu haben, besucht werden.

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

auf Warteliste 90006 Münster Turner und Picasso

(Wesel, am Mi., 27.11., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Als ersten Programmpunkt steuern wir die Ausstellung des bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik, Joseph Mallord William Turner (1775-1851), im LWL an, die seine Reisen in die Schweiz und nach Italien, seine Begegnung mit den Alpen und der arkadischen Landschaft Italiens in den Fokus stellt.
Die 80 Gemälde und Aquarelle, die die Tate Gallery London zu der Ausstellung 'Horror and Delight' beisteuert, werden um 30 weitere Leihgaben europäischer Museen erweitert, zu denen Werke so bedeutender Meister wie Claude Lorrain, Caspar Wolf und Antonio Canal, genannt Canaletto, gehören.
Turners erste Reise in die Schweiz 1802 und seine Begegnung mit der Bergwelt bedeuteten für den Künstler eine grundlegend neue Erfahrung. Er stellte das 'Erhabene‘ der Natur in den Vordergrund, die mit ihrer Urgewalt auch Grauen und Furcht einflößen kann, wie Darstellungen von Stürmen und anderen Naturkatastrophen, z.B. eines Lawinenabgangs sehr eindrucksvoll zeigen und deren Schrecken er ins Medium des Bildes übersetzt.

Demgegenüber stehen Turners Werke, die das 'Malerische' aufgreifen, also die Ruhe, Ordnung und Schönheit klassischer Landschaftsmalerei, die der Künstler zum Beispiel nach der Rückkehr von seinen Italienreisen im Atelier umsetzte. Die spezielle Atmosphäre und das Licht, z.B. in der Lagunenstadt Venedig, inspirierten ihn zu den stimmungsvollen Aquarellen der 1840er Jahre.

Schrecken und Freude, 'Horror and Delight', liegen hier extrem nah beieinander.

Am Nachmittag besuchen wir zwei Ausstellungen im Kunstmuseum Picasso: 'Im Rausch der Farbe: Von Gauguin bis Matisse' und 'Wie Gott in Frankreich - Picasso kulinarisch!'

Im Licht der Sonne des Mittelmeeres revolutionierten Henri Matisse und André Derain zu Beginn des 20. Jahrhunderts in dem südfranzösischen Fischerdorf Collioure die Malerei der Moderne. Die leuchtenden, expressiven Farben und die vereinfachenden Formen ihrer Bildkompositionen entwickelten eine derartige visuelle Sprengkraft, dass die Gruppe fortan 'Les Fauves' - 'Die Wilden‘ genannt wurde. Das Picasso-Museum präsentiert rund 70 hochkarätige Werke von Malern wie Henri Matisse, André Derain, Georges Braque, Kees van Dongen und Maurice de Vlaminck, die mit ihren Gemälden das Pariser Publikum in einen fauvistischen Farbrausch versetzten.
Vom Post-Impressionismus des 19. Jahrhunderts führt die Ausstellung über den Kubismus zur Klassischen Moderne der 1920er bis 1930er Jahre

Der zweite Teil des Ausstellungsbesuchs: 'Wie Gott in Frankreich - Picasso kulinarisch!' widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken. Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis - Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Schau beleuchtet darüber hinaus seinen kenntnisreichen Dialog mit der Kunstgeschichte und seine Inspiration durch die spanischen und flämischen Küchenstillleben des Barock. Abgerundet wird die Präsentation durch zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotografien von David Douglas Duncan, die Picasso in seiner am Mittelmeer gelegenen Villa 'La Californie' bei dem mittäglichen Genuss von Wein und Fisch zeigen, wie er die Leichtigkeit des Daseins auskostet, 'wie Gott in Frankreich'.

Zwischen den beiden Ausstellungen oder danach bleibt sicher auch noch ein Moment für einen kurzen Bummel über einen der Münsteraner Weihnachtsmärkte.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt und Führungen durch die Ausstellungen.

Anmeldung möglich 90007 Düsseldorf Munch

(Wesel, am Do., 9.1., 9.00 Uhr , Claudia Böckmann)

Er gilt als der bekannteste und wichtigste norwegische Autor der Gegenwart: Karl Ove Knausgård. Sein sechsbändiger autobiographischer Roman zählt weltweit zu den meist diskutierten Buch-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre. Nun hat sich der Schriftsteller dem Werk des Malers Edvard Munch genähert. Mit seiner überraschenden Auswahl selten oder sogar nie gezeigter Werke entdeckt der gefeierte Autor einen bislang 'unbekannten' Munch.

Der auch in Kunstgeschichte ausgebildete Schriftsteller hat etwa 130 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus dem Archiv und dem Kunstdepot des Munch Museum in Oslo ausgewählt und mit Leihgaben aus internationalen Museen ergänzt. Er öffnet damit eine nie zuvor gesehene Perspektive auf den wohl bedeutendsten Maler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn, NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt und Führung im Museum.

Anmeldung möglich 90008 Inside Rembrandt - Tagesfahrt nach Köln ins Wallraf-Richartz-Museum

(Wesel, am Di., 28.1., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Die Ausstellung startet dort, wo auch für Rembrandt alles beginnt: im niederländischen Leiden. Hier wird Rembrandt am 15. Juli 1606 geboren und verbringt seine Kindheit und Jugend in einer Geisteswelt, die ihn privat wie beruflich für immer prägt. Und hier eröffnet er im Jahre 1625 auch sein erstes Atelier. Anhand von frühen Rembrandt-Werken zeigt die Sonderschau eindrucksvoll, wie intensiv und detailversessen sich der Künstler schon damals dem Porträtieren von Menschen widmet. Klug und liebevoll platziert er sie in passende Interieurs und taucht sie in ein geradezu spirituelles Licht.

Meister, Virtuose, Genie oder Star - die Synonyme für Rembrandt van Rijn sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum im Winter 2019/20 mit einer großen Sonderausstellung nach: 'Inside Rembrandt' - ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag. Sie taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Museum neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen internationalen Häusern. So schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr faszinierendes Gemälde 'Der Gelehrte im Studierzimmer' erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland.
Um den Kosmos Rembrandt in all seinen Facetten aufleben zu lassen, präsentiert die Ausstellung auch ausgesuchte Arbeiten seiner Zeitgenossen und Schüler.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn, NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt und Führung im Museum.

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Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
E-Mail: vhs@vhs-wesel.de

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Montag Donnerstag
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09:30 12:00 Uhr und
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