Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 14000 Gärten und Parks im Werk und in der Zeit Theodor Fontane

(Wesel, am Mi., 10.10., 19.00 Uhr , Dr. Rainer Neu)

Theodor Fontane war ein hervorragender Gartenkenner und in seinem Werk gelingt es ihm, Parks und ganze Landschaften mit wenigen Sätzen treffend zu charakterisieren. Er war vertraut mit den unterschiedlichen historischen Gartentypen, wie er sie in seiner preußischen Heimat erleben konnte. Gärten und Parks spielen für das Verständnis seiner Erzählungen oft eine wichtige Rolle, indem ihr Charakter auf die Romanhelden ein bezeichnendes Licht wirft und deren Charakter symbolhaft widerspiegelt. Zudem verbinden sich für ihn Gärten und Parks mit Erinnerungen und Legenden und sind immer auch ein Stück Regional- und Kulturgeschichte.
Der Referent wird diese Beobachtungen mit Lichtbildern und einzelnen Texten lebendig werden lassen und so eine Einführung in das Schaffen Fontanes aus einer überraschenden Perspektive bieten.

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

Keine Anmeldung möglich 14001 Gabun: Rechts und links des Äquators

(Wesel, am Mo., 5.11., 19.00 Uhr , Clemens Schmale)

Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, welches der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete und welches bis heute die Menschen dieser Region versorgt. Albert Schweitzer selbst verstarb 1965 auch hier und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben.
Gut 50 Jahre später machte sich der Romanist Clemens Schmale gemeinsam mit der Internistin Dr. Andrea Schrickel auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des "grand Docteur Schweitzer" heutzutage präsentiert.
Der Vortrag bewegt sich geografisch entlang des Äquators, den der Referent gleich mehrfach auf dem Land- und Seeweg überquerte. Er skizziert Schweitzers Weg vom elsässischen Kaysersberg nach Afrika und führt durch den erst seit 1960 unabhängigen Staat Gabun, der touristisch - zu Unrecht - kaum eine Rolle spielt, aber gleichwohl zu den reicheren und stabileren Ländern Afrikas zählt. Die Reise führt in die kleine Hauptstadt Libreville und deren Umgebung, nach Cap Estérias, durch den Pongara Nationalpark nach Nyonié, per Taxi ins Landesinnere nach Lambarene und über längere Strecken per Boot den Ogooué hinab bis Port-Gentil, der isoliert liegenden, zweitgrößten Stadt des Landes am Atlantik.

Der Referent, Clemens Schmale, ist gebürtiger Westfale, machte sein Abitur auf einer Nordseeinsel und studierte in Bochum und Paris Sozialwissenschaften, Romanistik, Philosophie, Publizistik und Pädagogik. Er arbeitete als Feuilleton-Journalist für verschiedene Medien und als Deutschlehrer am Genfer See.
Er bereiste alle Länder Europas, zahlreiche Regionen Asiens, Afrikas und Amerikas und vor allem den Großteil der arabischen und islamischen Welt. Seit über 30 Jahren ist er in der Weiterbildung tätig und arbeitet seit 2007 als Volkshochschulleiter.

Keine Anmeldung möglich 14002 "Nie wieder Krieg"

(Wesel, am Mo., 12.11., 19.00 Uhr , Wolfgang Schwarzer)

Nach drei mörderischen Kriegen innerhalb von nur 75 Jahren (1870/71 - 1914/18 - 1939/45) ist die Versöhnung zwischen den verfeindeten Nachbarländern Deutschland und Frankreich eine der großen Errungenschaften der Zeitgeschichte und öffnet den Weg in Richtung auf ein geeintes Europa. Der Freundschaftsvertrag aus dem Jahre 1963, der "Elysée-Vertrag", krönt eine Entwicklung, die bis heute weltweit als Vorbild und Modell angesehen wird.
Sowohl das deutsche als auch das französische Kino spiegelt im Laufe seiner mehr als 100jährigen Geschichte das Verhältnis der beiden Länder zueinander. Von "Kameradschaft" (G.W.Pabst, 1931) bis "Frantz" (F. Ozon, 2016) und darüber hinaus reicht der Spannungsbogen künstlerischer, cinematogaphischer Begegnungen.

Der Vortrag zeichnet die historische Entwicklung vom Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, über die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages vor 55 Jahren und seiner Erneuerung im Jahre 2018 mit ihren politischen Hintergründen nach. Er stellt Menschen und Werke der "Siebten Kunst" vor, die die ehemals verfeindeten Nachbarn auf der Leinwand zueinanderführten.

Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen bei der VHS Duisburg, ist Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Keine Anmeldung möglich 14004 Musikgeschichte Madrigale

(Wesel, am Mi., 7.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Keine Anmeldung möglich 14005 Musikgeschichte Heinrich Schütz

(Wesel, am Mi., 14.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Keine Anmeldung möglich 14006 Musikgeschichte Claudio Monteverdi

(Wesel, am Mi., 21.11., 19.30 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Anmeldung möglich 14009 Religionsgeschichte Europas im Spiegel der Kunst und Architektur

(Wesel, ab Do., 27.9., 16.00 Uhr , Dr. Rainer Neu)

In diesem auf drei Semester angelegten Seminar wird der Dozent einen weiten Bogen von den Anfängen der Religion und Kunst im Neolithikum bis zu den religiösen und kulturellen Erscheinungsformen der Gegenwart spannen. Es wird dabei die religiöse und kulturelle Vielfalt Europas ebenso zur Sprache kommen wie die großen Hauptlinien europäischer Kulturgeschichte. Jedes Semester wird eine in sich geschlossene Einheit bilden und kann problemlos für sich belegt werden. Die drei Semester zusammen werden einen komplexen Überblick und eine Einführung in die wichtigsten Epochen abendländischer Religions- und Kunstgeschichte bieten.

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

freie Plätze 14011 Hieroglyphen lesen und schreiben - leicht gemacht! - Aufbaukurs

(Wesel, ab Sa., 10.11., 10.00 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Sie haben im Grundkurs schon die wichtigsten Grundlagen zur Kultur und Sprache der alten Ägypter erworben und brennen nun darauf, die ersten kleinen Originaltexte in Hieroglyphen zu lesen. Dieser Aufbaukurs führt Sie u.a. in das Leben der Pharaonen und die besondere Vielfalt ihrer Namen ein. Sie lernen die verschiedenen Bezeichnungen und Titel kennen, die besonders häufig in den Museen zu sehen sind, damit Sie vor Ort erkennen können, um welchen König es sich handelt. In Fortsetzung des Grundkurses erweitern Sie Ihr Wissen über weitere wichtige grammatische Strukturen und werden die berühmte Opferformel, die Redewendungen zum Rückblick auf das Leben und weitere kleinere Standardsätze kennenlernen, denen Sie in Ausstellungen immer wieder begegnen. Wie im Grundkurs werden Sie mit vorbereiteten Bausteinen selbstständig Sätze in Hieroglyphen schreiben.
Neben der geschichtlichen Entwicklung des Landes sind weitere Informationen über das Leben am Hofe und der einfachen Menschen in den Kurs integriert.

Setzen Sie mit diesem Aufbaukurs eine hoch interessante Reise in die Vergangenheit fort.

Die gesamten Workshopunterlagen des Aufbaukurses werden den Kursteilnehmenden vom Dozenten auf einem Stick zur Verfügung gestellt, der gegen eine Gebühr von 10,00 € erworben werden kann.

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Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
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