Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Breiter in seinen Stilen, moderner und weniger sichtbar in den Ausdrucksformen, näher dran an den aktuellen Jugendkulturen und dynamisch in seinem Auftreten, so versucht der Rechtsextremismus heutzutage ein cooles und zeitgemäßes Image zu transportieren, dabei ist er subversiv und provokant. Die Inhalte sind jedoch im Kern die gleichen wie früher: rassistisch und demokratiefeindlich.
Erlebniswelt Rechtsextremismus - der Begriff steht für Mittel und Strategien, um junge Menschen für diese Szene zu gewinnen und die extremistische Saat in die sich entwickelnden Persönlichkeiten von Teenagern und Heranwachsenden zu pflanzen. "Rechts zu sein" verspricht Action, Tabubrüche, Abgrenzung gegenüber Anderen und Anerkennung sowie Wertschätzung; zu den Lockmitteln zählen multimediale Angebote im Social Web, Events wie Flashmobs und Konzerte. Gerade an Jugendliche richtet die Szene ihre wichtigsten Werbebotschaften: Kameradschaft und Zusammenhalt. Feindbilder verbinden nach innen und schaffen auf diese Weise Gemeinschaft, aber sie können auch nach außen Türen öffnen, um Menschen anzusprechen. Zurzeit steht vor allem die Hetze gegen geflüchtete Menschen im Mittelpunkt rechtsextremistischer Kampagnen. Die Propaganda sucht den Anschluss an Stimmungen in der Mitte der Gesellschaft, die ihren Ursprung in diffusen Ängsten und nicht bearbeiteten politischen Problemen haben.

Mit welchen Mitteln spricht die rechtsextremistische Szene Jugendliche an? Welche Kanäle und soziale Netzwerke werden benutzt? Welche Inhalte werden in den Medien der Szene vermittelt? Was können Eltern, Lehrer und Freunde tun, wenn sie merken, dass ein junger Mensch mit rechtsextremistischen Inhalten liebäugelt und unbedarft verbreitet? Welche Reaktionen sind angemessen und was kann getan werden? Auf diese Punkte und natürlich die Fragen des Publikums wird Dr. Pfeiffer eingehen.


Der Referent, Dr. Thomas Pfeiffer, ist Diplom-Journalist und Sozialwissenschaftler. Er ist zur Zeit wissenschaftlicher Referent für Rechtsextremismusprävention beim Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen und zugleich Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität in Bochum.

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