Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck bietet in Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein (DOR) und dem Musiktheater im Revier (MIR) in Gelsenkirchen attraktive Gruppenbesuche von Oper-, Ballett- und Musicalaufführungen an.

An der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg (DOR) gibt es für alle Aufführungen einen einheitlichen Preis, in dem die Kosten für die Anreise im Reisebus, die Eintrittskarte für einen guten Platz im Parkett oder Rang sowie ein Programmheft enthalten sind. Vor der Vorstellung gibt es in diesem Semester in beiden Häusern eine komprimierte Einführung in Inhalt und Werkgeschichte des jeweiligen Stückes durch eine(n) Mitarbeiter/-in der Dramaturgie.

Zum Musiktheater im Revier nach Gelsenkirchen (MiR) erfolgt die Anreise ebenfalls im Reisebus, der Preis variiert allerdings je nach Aufführung.

In diesem Semester haben wir folgende Vorstellungen für Sie ausgewählt:

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freie Plätze 90500 DOR Pique Dame

(Wesel, am Do., 3.10., 17.00 Uhr , Claudia Böckmann)

Spielsucht, Geld und Liebesverlangen richten den jungen Offizier Hermann zugrunde. Um die geliebte, aber unerreichbar erscheinende Lisa zu gewinnen, bedrängt er eine geheimnisumwitterte Gräfin, ihm die Kartenkonstellation zu verraten, die den sicheren Sieg am Spieltisch bedeutet. Doch die Gräfin erleidet einen Herzschlag und die gewinnbringenden Karten treiben Hermann in den tödlichen Wahnsinn.

Mit seiner 'Pique Dame' verwandelte Pjotr I. Tschaikowski (1840-1893) die gleichnamige Novelle von Alexander Puschkin in ein opulentes Außenseiterdrama, das die erfolgreiche amerikanische Regisseurin Lydia Steier vor der eleganten Kulisse der amerikanischen 1950er Jahre entfaltet.

Anmeldung möglich 90501 MiR Frau Luna

(Wesel, am Do., 31.10., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Fritz Steppke hat genug: Die Berliner Luft stinkt, die Mietwohnung bei Frau Pusebach in Mitte ist nicht nur eine Bruchbude, die designierte Schwiegertante droht auch noch mit Rauswurf. Der Berliner träumt davon, die Mondfahrt für Massen zu ermöglichen. Marie, seiner Verlobten, wäre es lieber, wenn er statt zu träumen wieder arbeiten ginge. Seine Freunde hat Steppke dagegen mit der Mondsucht angesteckt und schon nimmt eine verwicklungsreiche Geschichte ihren Lauf ...
Auch wenn es in wenigen Jahren einen Mondshuttleservice geben soll, bleibt die Mondfahrt auch 120 Jahre nach der Uraufführung von Paul Linckes Operette nach einem Libretto von Heinz Bolten-Baeckers, UA 1899, für die meisten eine unerfüllbare Sehnsucht.
Im MiR geht man stattdessen in die Tiefe: Für das Arrangement sorgen Matthias Grimminger und Henning Hagedorn, die der Operette ihren ursprünglichen, verrucht-jazzigen Klang der Roaring-Twenties zurückgeben.

Mit neuen Dialogen des Regisseurs Thomas Weber-Schallauer wird 'Frau Luna' zum Science-Fiction-Abenteuer im Kleinen Haus.

freie Plätze 90503 MiR Makropulos

(Wesel, am Do., 12.12., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Prag zwischen den Weltkriegen, eine mysteriöse Frau bringt die entscheidende Wendung im 100-jährigen Prozess 'Gregor vs. Prus'. Die Sängerin Emilia Marty ist ein männerfressender Vamp, aber sie hat Wissen, das nur den Toten vorbehalten sein sollte: Sie nennt nicht nur den Ort, auch den Inhalt des entscheidenden Testaments kennt sie, außerdem pikante Details aus dem Liebesleben des vor 100 Jahren verstorbenen Barons, um dessen Erbe sich die Gregors und die Prus seit vier Generationen streiten. Als die Erben die Sängerin zur Rede stellen, ahnen sie nicht, dass sie keine Hochstaplerin vor sich haben, sondern den weiblichen Methusalem. Seit über drei Jahrhunderten lebt Elina Makropulos unter verschiedenen Identitäten, aber ihr bleibt nicht viel Zeit. Nur das zusammen mit dem Testament versiegelte Rezept für die Verlängerung des Lebens kann sie vor dem Tod bewahren - vorausgesetzt sie will sich erneut den Martern der Unsterblichkeit aussetzen.
Die Abschaffung des Todes ist ein Traum, der die Menschen seit Urzeiten umtreibt. Der tschechische Autor Karel Capek, Erfinder des Begriffs 'Roboter', hat in seiner Krimi-Komödie 'Sache Makropulos' die Unsterblichkeit durchgespielt und eine Figur erschaffen, die nach über 300 Jahren auf der Erde buchstäblich lebensmüde ist, aber sich dennoch vor dem Tod fürchtet. Der Komponist Leos Janácek kitzelt durch seine opulent-emotionale Musik das dramatische Potential dieser als Komödie getarnten Tragödie heraus.
Im 60. Jubiläumsjahr des MiR kommt Dietrich W. Hilsdorf zurück in das Haus, in dem er seine Laufbahn als Opernregisseur begann.

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Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
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