Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Die Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck bietet in Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein (DOR) und dem Musiktheater im Revier (MIR) in Gelsenkirchen attraktive Gruppenbesuche von Oper-, Ballett- und Musicalaufführungen an.

An der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg (DOR) gibt es für alle Aufführungen einen einheitlichen Preis, in dem die Kosten für die Anreise im Reisebus, die Eintrittskarte für einen guten Platz im Parkett oder Rang sowie ein Programmheft enthalten sind. Vor der Vorstellung gibt es in diesem Semester in beiden Häusern eine komprimierte Einführung in Inhalt und Werkgeschichte des jeweiligen Stückes durch eine(n) Mitarbeiter/-in der Dramaturgie.

Zum Musiktheater im Revier nach Gelsenkirchen (MiR) erfolgt die Anreise ebenfalls im Reisebus, der Preis variiert allerdings je nach Aufführung.

In diesem Semester haben wir folgende Vorstellungen für Sie ausgewählt:

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Anmeldung möglich 90501 b.36 Schwanensee - Ballett

(Wesel, am Fr., 5.10., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Es ist das berühmteste Ballett aller Zeiten: 'Schwanensee' zur Musik von Peter I. Tschaikowsky mit der Geschichte um den Prinzen Siegfried, der sich in die Schwanenkönigin Odette verliebt die von einem bösen Zauber gefangen gehalten wird. Seit seiner Uraufführung 1877 am Moskauer Bolschoi-Theater hat dieses Werk zahlreiche Deutungen erfahren.
Der Choreograph Martin Schläpfer rückt die faszinierenden Dunkelheiten, psychischen Geheimnisse und Archetypen des Märchenstoffes mit seiner ganz eigenen, ebenso physischen wie hochexpressiven Tanzsprache in den Mittelpunkt seiner Neuinszenierung. Er präsentiert eine Interpretation als Künstler von heute, aber mit der für ihn so typischen, die Vergangenheit respektierenden Freiheit und den charakterstarken Tänzerpersönlichkeiten des Balletts am Rhein.

freie Plätze 90502 MASS - Theaterstück für Sänger, Tänzer und Musiker von Leonard Bernstein

(Wesel, am Sa., 10.11., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

2018 wäre der Ausnahmekünstler Leonard Bernstein (1918 - 1990) 100 Jahre alt geworden. Schon seit "West Side Story" gehörte Bernstein zu den führenden Bühnenkomponisten seiner Zeit. Zur Eröffnung des Kennedy-Centers 1971 in Washington, das den Namen des ersten katholischen Präsidenten der USA trägt, schrieb Bernstein ein gewaltiges musikalisches Happening mit dem Titel "Mass" - "Messe".

Weder Konzert noch Gottesdienst, sondern "A theatre piece" ist dieses Werk für Sänger, Tänzer und Musiker von einem tiefen Humanismus und dem Wunsch nach Frieden und Veränderung durchdrungen. Im Zentrum des Geschehens steht der Zelebrant, der die Messe vollzieht. Doch der Verlauf der Liturgie wird zum Sinnbild der gesellschaftlichen Krise: Immer stärker werden von der Versammlung Sinn und Inhalt des Rituals hinterfragt, Erfahrungen, Zweifel, Widersprüche dagegengesetzt und brennende Fragen gestellt. Immer stärker ist der Zelebrant als Handelnder herausgefordert, (s)eine Entscheidung zu treffen.
Leonard Bernstein greift in "Mass" tief in sein nahezu unerschöpfliches musikalisches Reservoir. Zu den lateinischen und englischen Texten tritt in "Mass" seine mitreißende rhythmische Musiksprache in einer wild entfesselten Mischung aus Kirchenmusik, Gospel, Jazz, Klassik, Blues, Broadway, Rock, Märschen, Hymnen, Tänzen, Chorälen und Orchestermeditationen, die niemanden kaltlässt.

Die Produktion am MiR ist eine Gemeinschaftsproduktion der Sparten Oper und Ballett mit ihrem gesamten künstlerischen Personal. Mit Richard Siegal inszeniert und choreografiert einer der international gefragtesten Choreografen unserer Zeit.

Anmeldung möglich 90503 Otello - Oper von Giuseppe Verdi

(Wesel, am Fr., 23.11., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Eifersucht ist das tödliche Gift, das der Fähnrich Jago seinem General Otello tröpfchenweise einflößt. Dieser ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Er besitzt Macht, Charisma, Volksverehrung und die Liebe der schönen Desdemona. In letztere Beziehung treibt Jago den Keil, der zum Verbrechen führt, einem Verbrechen aus Leidenschaft, das zugleich eine Verzweiflungstat ist. Denn Jagos infames Intrigenspiel spekuliert nicht auf Otellos Leidenschaftlichkeit. Er hat den Denker, den Traditionalisten, den Erfolgsmenschen im Visier, dem er Zug um Zug den Boden unter den Füßen entzieht, bis er zum Mörder an der eigenen Gattin wird und jegliche gesellschaftliche Reputation verliert.

In Michael Thalheimers Inszenierung von Verdis (1813 - 1901) Spätwerk 'Otello' herrscht Dunkelheit, die ewige Nacht einer von Angst, Misstrauen und Paranoia beherrschten Kreatur. Darin phosphoreszieren einzelne Gestalten, allen voran Jago, der Schurke, Auswurf der Gesellschaft, dessen Credo das absolute Nichts beschwört. Und Desdemona, die Leuchtende, Weise, die in einer Welt voller Intrigen, Gemeinheiten und Dekadenz den Gleichgesinnten sucht, den sie liebt - und der sie töten wird.

In Kooperation mit der Opera Vlaanderen

Anmeldung möglich 90504 Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß

(Wesel, am Do., 20.12., 17.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Johann Strauß' (1825 - 1899) 'Fledermaus' gilt als das Glanzstück der Operette. Die Gründe dieser Beliebtheit sind vielfältig: der Reichtum an musikalischen Einfällen, der unnachahmliche Wiener Schmäh, eine lustvolle Lebenswelt, in der der Champagner regiert, und eine Intrige, die sich schmerzlos einpasst in nicht ganz saubere, aber letztlich geordnete bürgerliche Verhältnisse.

Der honorable Herr von Eisenstein muss für acht Tage wegen ungentlemenhaften Betragens ins Gefängnis und lässt es vorab noch einmal so richtig 'krachen'. Seine Frau Rosalinde heuchelt Untröstlichkeit und hat dabei schon einen Seitensprung im Visier und der vermeintliche Hausfreund des Paares will sich für eine vergangene Schmähung rächen, weshalb er geschickt eine Intrige einfädelt, die auf dem Fest des Prinzen Orlofsky orgiastisch kulminiert und hinter den Mauern des städtischen Gefängnisses gesittet endet.

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