Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 90003 Tony Cragg + P. Modersohn-Becker

(Wesel, am Di., 25.9., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Erstes Ziel an diesem Tag ist der Skulpturenpark Tony Cragg auf dem Gelände der Villa Waldfrieden. Eine 90-minütige Führung vermittelt Wissenswertes zur Geschichte des Parks, der Kunst Tony Craggs und der Architektur der Villa Waldfrieden.
Aufgrund der Topographie des Skulpturenparks kann der Bus nicht bis vor den Eingang fahren, es entsteht ein Fußweg von ca. 5 - 7 Minuten. Für den Besuch des Parks, eingebettet in eine leicht hügelige Landschaft, empfiehlt sich festes Schuhwerk und der Witterung angemessene Kleidung.

Im Anschluss an die Führung ist geplant, im Café/Bistro "Podest" auf dem Gelände des Skulpturenparks einen kleinen Imbiss einzunehmen. Nähere Informationen im Vorfeld der Exkursion.

Danach geht es weiter zum Von der Heydt-Museum, wo eine Führung durch die kleine, aber wertvolle Ausstellung der Malerin Paula Modersohn-Becker vorgesehen ist.

Das Von der Heydt-Museum besitzt mit mehr als 20 Werken neben dem Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen das größte Konvolut an Werken der deutschen Malerin (1876 - 1907) und frühen Vertreterin des Expressionismus. Die junge Malerin aus dem dörflichen Worpswede zog es immer wieder nach Paris. Bis zu ihrem frühen Tod im Alter von 31 Jahren hielt sie sich viermal für jeweils längere Zeit in der französischen Metropole auf. Sie besuchte Kurse an privaten Akademien, zeichnete im Louvre, traf Rodin und setzte sich mit Cézanne, Gauguin, van Gogh und Picasso auseinander. Ihre eindrucksvollen Portraits, Selbstportraits, Stillleben und Landschaften zeigt die Ausstellung im Kontext der Pariser Avantgarde.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt in zwei Museen, zwei Führungen, eine 90-minütige durch den Skulpturenpark und eine 60-minütige durch die Ausstellung im Von der Heydt-Museum.

Anmeldung möglich 90004 Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife

(Wesel, am Mi., 31.10., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Gabriele Münter (1877 - 1962) war eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe 'Der Blaue Reiter', deren Gründung in Münters Haus in Murnau stattfand. Über ihre Rolle als engagierte Persönlichkeit, Vermittlerin und langjährige Lebensgefährtin Wassily Kandinskys hinaus, zeigt diese Ausstellung, wie wichtig und eigenständig Gabriele Münter als Malerin war: Mit über hundert Gemälden, darunter erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Werke aus dem Nachlass, erlaubt sie einen neuen Blick auf diese starke Persönlichkeit, auf eine der wenigen frühen Künstlerinnen der Moderne. Eine Ausstellung, die zum ersten Mal ihre große Offenheit und Experimentierfreudigkeit als Malerin, Fotografin und Grafikerin in den Mittelpunkt rückt. Zu ihren bekannten Gemälden gehören Portraits, etwa von M. Werefkin oder W. Kandinsky sowie romantische Landschaften ihrer bayerischen Wahlheimat. Mit seltenen Fotografien, die G. Münter um 1900 bei einer mehrjährigen Reise durch die USA aufgenommen hat, beginnt die Ausstellung. Im Mittelpunkt steht ihr malerisches Oeuvre, das neben farbig intensiven Portraits und Landschaften auch Interieurs, Abstraktion oder 'primitivistische Bilder' umfasst.

Die Ausstellung wurde vom Lenbachhaus München und der G. Münter- und J. Eichner-Stiftung organisiert. Von dort kommen viele Werke, ebenso wie aus nationalen und internationalen Sammlungen, wie dem Des Moines Art-Center, Iowa, dem Centre Pompidou, Paris oder dem Israel-Museum, Jerusalem.

Nach der 90-minütigen Führung bleibt genügend Zeit, um auch die umfangreiche Sammlung Haubrich im Museum Ludwig auf eigene Faust zu entdecken, in der zentrale Werke des Expressionismus vereint sind. Die Rückfahrt ab Köln ist geplant gegen 15.30 Uhr.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn, NRW-Schöner-Tag-Ticket, Eintritt ins Museum und eine 90-minütige Führung durch die Ausstellung.

freie Plätze 90005 Ernst Ludwig Kirchner. Erträumte Reisen

(Wesel, am Di., 4.12., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Nach dem Besuch der Gabriele Münter-Ausstellung Ende Oktober in Köln, bleibt auch mit dieser Fahrt in die Bundeskunsthalle nach Bonn der deutsche Expressionismus im Fokus des Interesses.
Ernst Ludwig Kirchner gehört zu seinen bekanntesten Vertretern und ist Mitbegründer der Brücke-Gruppe zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch das Leben und Werk des Malers zieht sich wie ein roter Faden seine Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Entstanden sind farbenprächtige Bilder aus der Fantasie, in denen er fremde Welten erschuf und doch seiner Lebensrealität stets verhaftet blieb.

Anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung "Ernst Ludwig Kirchner. Erträumte Reisen" seinen Lebensweg und Schaffen nach. Die retrospektive Ausstellung mit mehr als 180 Kunstwerken veranschaulicht, wie er gesellschaftliche und künstlerische Einflüsse immer wieder neu verarbeitete und dabei auch persönlich und malerisch Neuland betrat.

Nach der 90-minütigen Führung bleibt Gelegenheit zum Besuch einer zweiten Wechselausstellung: "Malerfürsten" in der Bundeskunsthalle oder zu einem Bummel über die Bonner Weihnachtsmärkte.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn (NRW-Schöner-Tag-Ticket), Eintritt in die Bundeskunsthalle und eine 90-minütige Führung durch die E.L. Kirchner Ausstellung.

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