Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich 90000 Marc Chagall

(Wesel, am Do., 17.1., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Marc Chagall (1887-1985) ist als malender Träumer in die Kunstgeschichte eingegangen. In seinen farbenprächtigen Werken scheinen die Gesetze der Schwerkraft und der Logik aufgehoben zu sein. Wie kaum einem anderen Künstler gelingt es ihm, die Wirklichkeit in eine romantische Traumwelt zu verwandeln, in der er Menschen und phantastische Wesen gemeinsam durch seine Bildräume schweben lässt.

Mit rund 120 farbenprächtigen Gemälden, Zeichnungen und Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Ikonen-Museum Recklinghausen sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Marc Chagalls phantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.

Chagall wurde im weißrussischen Witebsk geboren und wuchs in einem jüdischen Schtetl auf. Viele seiner Bildthemen finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren verspielten Sprachbildern und Redensarten ist häufig Quelle seiner "übernatürlichen" Kunst mit ihren fliegenden Bauern und Liebespaaren.

1922 verließ Chagall seine russische Heimat und fand in Frankreich seine lebenslange Wahlheimat. "Das Land, das die Wurzeln meiner Kunst genährt hat, war Witebsk, aber meine Kunst braucht Paris, wie ein Baum Wasser braucht", erklärte er. In Frankreich entdeckte der Künstler eine neue Motivwelt, die er aber mit der gleichen traumhaft-phantastischen Bildlogik behandelte.

"Ich bin ein Maler, der unbewusst bewusst ist." Diesem künstlerischen Wahlspruch Chagalls spürt die Ausstellung mit zahlreichen farbenprächtigen Meisterwerken nach.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt und 60-minütige Führung durch die sehr gut angenommene und nachgefragte Ausstellung.

Im Anschluss bleibt genügend Zeit für eine Mittagspause und einen kleinen Bummel durch die Münsteraner Innenstadt, bevor es gegen 16.00 Uhr wieder zurück in Richtung Wesel geht.

freie Plätze 90002 US-amerikanische Kunst im W-R Museum in Köln

(Wesel, am Di., 26.2., 8.45 Uhr , Claudia Böckmann)

Im Winter 2018 / 2019 widmet sich das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Überblicksausstellung der US-amerikanischen Kunst zwischen 1650 und 1950. Die Sonderschau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit, führt zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus. Rund 130 Leihgaben aus den renommiertesten Sammlungen und Museen der Vereinigten Staaten und Europa holt das Wallraf für „Es war einmal in Amerika“ an den Rhein. Darunter herausragende Werke von Meistern wie John Copley, Benjamin West, Edward Hopper, George Bellows, Georgia O`Keeffe, Mark Rothko, Barnett Newman und Jackson Pollock. Allesamt Beispiele dafür wie lebendig, innovationsbereit und experimentierfreudig die US-amerikanischer Kunst schon immer war. Viele der Exponate wurden noch nie in Europa gezeigt.

Aufgeteilt in acht Ausstellungskapitel spiegeln die Exponate in chronologischer Abfolge grundlegende künstlerische Entwicklungen und Strömungen. Die Ausstelllung beweist eindrucksvoll, dass es nicht "die eine" US-amerikanische Kunstgeschichte gibt. "Es war einmal in Amerika" bietet einem breiten Publikum die einmalige Chance, der US-amerikanischen Kunst mit einem aktuellen Blick zu begegnen und nicht zuletzt auch das jeweils eigene Amerikabild zu erweitern.

Im Preis inbegriffen: Fahrt mit der Deutschen Bahn (NRW-Schöner-Tag-Ticket), Eintritt ins Museum und eine 90-minütige Führung durch die Ausstellung.
Nach mehr als 150 Jahre Ruhrkohlenbergbau hat mit dem Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Steinkohlenzeche im Flöz "Zollverein" den Produktionsbetrieb 2018 eingestellt. Damit endet gleichzeitig eine industrie- und energiepolitische Ära Deutschlands, die zudem eine ganze Region geprägt hat. Am Beispiel des Weltkulturerbes "Zeche Zollverein" in Essen werden wir auf den Übertageanlagen des Schachts XII den Weg den die Kohle von der Sieberei bis zur Kohlenwäsche genommen hat, nachgehen und uns die Produktionsabläufe der einst größten und leistungsstärksten Steinkohlenzeche der Welt erläutern lassen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, dass Ruhrmuseum auf dem Gelände zu besuchen mit der Ausstellung Natur, Kultur und die Geschichte des Ruhrgebiets.

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und witterungsgerechte Kleidung. Die Exkursion ist nicht barrierefrei!

auf Warteliste 90004 Amsterdam

(Wesel, am Do., 23.5., 8.00 Uhr , Claudia Böckmann)

Lange schon steht es auf der Wunschliste der Kunstfreunde der VHS. In diesem Semester ist es endlich soweit, wir besuchen das Rijksmuseum Amsterdam, mit etwa 8000 Exponaten und rund 2,2 Millionen Besuchern pro Jahr DAS niederländische Nationalmuseum am Museumplein im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid. Bei unserem Besuch konzentrieren wir uns auf die große Sammlung der Malerei des Goldenen Zeitalters der Niederlande. Freuen Sie sich u.a. auf Rembrandt von Rijn, Jan Vermeer, Frans Hals, Jan Steen u.v.a.m.

Ein zweiter Programmpunkt an diesem Tag wird eine Grachtenfahrt durch die Amsterdamer Kanäle sein, bei der wir viel über die Stadtgeschichte erfahren und das spezielle Flair dieser Stadt entdecken werden.

Außerdem bleibt auch noch Zeit, um Amsterdam ein wenig auf eigene Faust zu entdecken, bevor wir uns am frühen Abend wieder auf den Weg zurück nach Wesel machen.

Nähere Informationen über den genauen Tagesablauf erhalten Sie nach Anmeldung.

Im Preis inbegriffen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt und Führung im Rijksmuseum und eine 1,5 stündige Grachtenfahrt.

freie Plätze 90005 Besuch des Jüdischen Museums Amsterdam

(Wesel, am Do., 23.5., 8.00 Uhr , Dirk Langer)

Zauberhafte Synagogen, erstaunliche Gebäude und beeindruckende Baudenkmäler zieren die Straßen des alten jüdischen Viertels in Amsterdam. Im Herzen der Stadt, weniger als einen Quadratkilometer groß, finden sich hier mit der stattlichen Portugiesischen Synagoge, dem Jüdischen Historischen Museum, dem Holocaust-Denkmal und dem Nationalen Holocaust-Museum bedeutende Denkmäler und Einrichtungen. Hier erfährt man alles über die jüdische Kultur, Geschichte und Traditionen.

Im Zentrum des jüdischen Viertels steht die beeindruckende Portugiesische Synagoge. Das Gebäude dient auch heute noch als Gebetshaus und es finden hier zudem regelmäßig Konzerte statt. Die Innenausstattung aus dem 17. Jahrhundert ist noch vollständig erhalten geblieben. Direkt gegenüber am Waterlooplein ist das Jüdische Historische Museum in vier denkmalgeschützte Synagogen untergebracht und illustriert auf beeindruckende Weise, die Geschichte und die Kultur der Juden in den Niederlanden. Wir besichtigen an diesem Tag zunächst die Portugiesische Synagoge und besuchen im Anschluss das Jüdische Museum. In der Mittagspause haben wir die Gelegenheit im Museumscafé gemeinsam zu essen. Wer ein "especially Jewish lunch" für 19,50 € vorbestellen möchte, sollte dies bei der Anmeldung mitteilen.

Am Nachmittag werden wir eine Grachtenfahrt durch Amsterdam unternehmen und im Anschluss noch etwas Zeit für einen individuellen Stadtbesuch haben, bevor wir uns mit dem Reisebus auf den Rückweg nach Wesel begeben.

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Kontakt

Volkshochschule Wesel Hamminkeln Schermbeck
Ritterstraße 10 14
46483 Wesel

Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
E-Mail: vhs@vhs-wesel.de

Öffnungszeiten der Anmeldestelle

Montag Donnerstag
(außer in den Schulferien):

09:30 12:00 Uhr und
14:30 17:00 Uhr

Vom 21.01. 07.02.2019 erweiterte Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag:
09:30 12:00 Uhr und
14:30 18:00 Uhr

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