Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze 14002 "Jerusalem am Rhein"

(Wesel, am Mo., 12.3., 19.00 Uhr , Dr. med. Guido Sold)

Von den Gemeinden in Mainz, Worms und Speyer sei einst die Lehre für ganz Israel und darüber hinaus ausgegangen, äußerte einmal ein Rabbiner aus Jerusalem. Und in der Tat - in den genannten Orten am Oberrhein befanden sich im Mittelalter die wichtigsten Talmudschulen des Abendlands, ähnlich bedeutsam wie diejenigen in Jerusalem selbst. Ihr Wirken wurde Ende des 11. Jahrhunderts unterbrochen, als man zum ersten Kreuzzug aufrief und im Gefolge der Pestjahre, beginnend 1248, erlosch jüdisches Leben für Jahrhunderte fast ganz. Dieser Entwicklung gilt der Hauptteil eines Vortrags, der sich einleitend auch dem Geschehen in Köln und am Niederrhein widmen wird. Darüber hinaus soll er - drittens - einführen in die Welt "Raschis" (Rabbi Schlomo ben Jitzchak, +1105), des wohl größten Gelehrten jener Tage, der einst von Troyes in der Champagne nach Worms aufgebrochen war und der noch heute als einer der anerkanntesten Kommentatoren der Bibel gilt. Sein Werk stellt eine wichtige Quelle für die Kultur- und Sozialgeschichte seiner Zeit dar, seine Texte bieten Rückschlüsse auf das damals gesprochene Französisch, und für das Jiddische enthalten sie die ältesten schriftlichen Belege überhaupt.

Der Dozent, Dr. Sold, war lange Jahre mit den Schwerpunkten Kardiologie und Angiologie am Evangelischen Krankenhaus Wesel tätig. Mit der Thematik dieses Vortrags kehrt er gedanklich zu seiner Gymnasialzeit in Speyer zurück, wo der Schulweg ihn täglich durch das nahe dem Dom gelegene Judenviertel mit den Resten von Synagoge und Mikwe-Bad (alle im romanischen Stil erbaut) führte.

freie Plätze 14003 Geheimnisse des alten Ägypten.

(Wesel, am Do., 12.4., 19.30 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Es ranken sich viele Geheimnisse um die Pharaonen, die Pyramiden, den Totenkult und die Hieroglyphen. Wie haben die Menschen der ersten Hochkultur gelebt, und, wie ist sie überhaupt entstanden?
Es gibt viele Mythen rund um das Niltal, und einige Rätsel haben Ägyptologen und Archäologen schon gelöst. Aber es sind noch viele Fragen offen, und so bleibt die Erforschung des alten Ägypten ein unendliches und faszinierendes Thema.
Die erste Großmacht hatte internationale Kontakte, führte Kriege mit mächtigen Nachbarn und schloss den ersten dokumentierten Friedensvertrag der Welt.
Ihre Hieroglyphen beeinflussten sogar unsere Schrift und ihre Texte zu Mathematik, Medizin und Astronomie zeigten ein, für diese frühe Zeit, hohes Niveau.
Das System der Hieroglyphen, die von hochqualifizierten Schreibern auf Papyrus oder Stein geschaffen wurden, wird in dieser Vorstellung Ägyptens in seinen Grundzügen dargestellt.
Mit diesem Vortrag wird ein erster Eindruck vom Leben der alten Ägypter gegeben, der neugierig macht, mehr zu erfahren, z.B. über die Hieroglyphen (s. 140.10).

freie Plätze 14004 Barcelona - Stadt der Wunder

(Wesel, am Mo., 23.4., 19.00 Uhr , Prof. Dr. Helmut C. Jacobs)

Barcelona ist eine der attraktivsten Städte Europas, in vielerlei Hinsicht ... Vor dem Hintergrund seiner komplexen Geschichte, mit dem stets durch Konkurrenz und Unabhängigkeitsstreben bestimmten Verhältnis zu Madrid, soll Barcelona einmal als Stadt der Künste erkundet werden, in der berühmte Meisterwerke der Malerei und Architektur entstanden sind: Gaudí, Miró, Dalí ... Aber auch in der Literatur ist Barcelona schon lange ein zentrales Thema geworden: in der Gattung des Barcelona-Romans. So überträgt der Schriftsteller Eduardo Mendoza den seit dem Mittelalter gültigen Nimbus von Rom als Stadt der Wunder in seinem Barcelona-Roman "Die Stadt der Wunder" einfach auf die katalanische Metropole, und ihm folgen Autoren wie Carlos Ruiz Zafón mit "Im Schatten des Windes" oder Ildefonso Falcones mit "Die Kathedrale des Meeres" nach. Was könnte faszinierender sein, als sich diese Meisterwerke der Malerei, Architektur und Literatur in Katalonien einmal näher anzusehen?

Prof. Dr. Helmut C. Jacobs, seit 1997 Professor für Romanistik mit dem Schwerpunkt Französisch und Spanisch an der Universität Duisburg-Essen, fasziniert seine Zuhörer nicht nur mit seinen profunden Kenntnissen der spanischen Kultur, sondern auch als Akkordeonvirtuose, denn er wird seinen Vortrag mit charakteristischen musikalischen Werken aus Katalonien untermalen und bereichern.

Anmeldung möglich 14006 Erlebnis Niederrhein - Naturschutz und Rheinfischerei 'in einem Boot'?

(Wesel, am Fr., 29.6., 18.30 Uhr , Heiner Langhoff)

Der Landschaftsraum der Rheinaue nordwestlich von Wesel ist geprägt von zahlreichen Wasserflächen, die durch die Gewinnung von Kiesen und Sanden entstanden sind. Die sog. Abgrabung 'Westerheide' ist dabei eine der ganz wenigen, die eine Verbindung zum Rheinstrom hat. Vielfach werden die so entstandenen Seen als weitgehend tote und wertlose Fremdkörper abgetan.
Dass das nicht stimmt, erfahren die Teilnehmenden am Ufer des Sees und auf dem kleinen Schiff 'Paling' des Rheinfischers Gerhard Steinling aus Bislich, dem Weseler Dorf am Rhein.

Die unterschiedlichen Facetten des Natur- und Vogelschutz sind dabei bedeutsam, aber auch das Leben im Wasser birgt mache Überraschung. Und manches davon zergeht einem im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge!
Zum gemütlichen Abschluss werden Kostproben dieser besonderen Niederrheinprodukte gereicht.

Für die Anfahrt gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Mit dem PKW ist 18:30 Uhr Treffpunkt am südlichen Ende der Rosenallee mit Zufahrtsmöglichkeit von der Bislicher Straße (Kreisstraße 7) aus.

2) An- / Rückfahrt mit dem Fahrrad. Hier treffen wir uns am Eingangsbereich zum Rheinbad um 18:00 Uhr und fahren gemeinsam zur Rosenallee. Wer mit dem Fahrrad zum Treffpunkt am Rheinbad kommt, möchte das bitte bei der Anmeldung angeben.

Die Kosten für einen kleinen Fischimbiss und ein Kaltgetränk oder Wasser in Höhe von 8,00 € pro Person sind im Kursentgelt enthalten. Wir bitten um vorzeitige Anmeldung
Denken Sie an ein Fernglas und einen Fotoapparat, denn Motive wird es reichlich geben. Wir hoffen auf gutes Wetter, aber wetterfeste Kleidung und Schuhe sind sicher nicht verkehrt sowie natürlich gute Laune.

freie Plätze 14009 Das Zeitalter des Barock

(Wesel, ab Do., 12.4., 16.00 Uhr , Dr. Rainer Neu)

In Malerei, Architektur und Skulptur gehört die überaus wandlungsfähige Epoche des Barock (ca. 1600 - 1770) zu den Höhepunkten abendländischer Kulturgeschichte, die - ausgehend von Rom - nahezu alle europäischen Länder nachhaltig prägte. In den barocken Kunstwerken gehen das religiös Erhabene und das irdisch Fleischliche eine verwirrende Synthese ein. Die außergewöhnlichen ästhetischen Leistungen dieser Künstler sollen in diesem Seminar kunstgeschichtlich angemessen gewürdigt, zugleich jedoch auch gesellschaftskritisch als Ausdruck gegenreformatorischer Propaganda und Kritik eines zentralistischen Staatsabsolutismus erkannt werden.

Dr. Rainer Neu lehrte bis zu seinem Ruhestand Kirchengeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit seinen Seminaren und Vorträgen, die in erster Linie Themen aus den Bereichen Religion und Kunst- / Kulturgeschichte behandeln, ist der gebürtige Weselaner bereits seit 1983 eng mit der VHS verbunden.

freie Plätze 14010 Hieroglyphen lesen und schreiben - leicht gemacht!

(Wesel, ab Sa., 2.6., 10.00 Uhr , Dr. Karl-Heinz Walter)

Sie wollten schon immer einmal wissen, was die alten Ägypter an geheimnisvollen Dingen geschrieben haben? Dies können Sie in Grundzügen mit diesem Workshop erreichen. Schon am Ende des Wochenendes schreiben Sie ganze Sätze in Hieroglyphen, denn überflüssige Grammatik wird nicht verwendet und Fachbegriffe für jeden verständlich erklärt. Die an die modernen Sprachen angelehnte Vermittlungsmethode soll Spaß am Erlernen dieser nur scheinbar komplizierten Zeichen machen. Sie haben damit die Voraussetzungen erlernt, um bei einer Reise nach Ägypten oder beim Besuch eines der großen Museen, verschiedene Dinge an Gräbern, Inschriften oder Papyri zu entschlüsseln.
Außerdem erfahren Sie an diesem Wochenende viel über eine der faszinierendsten alten Hochkulturen, werden Nachbildungen von bekannten Kunstwerken sehen und hochwertige Aufnahmen von weltberühmten Monumenten bewundern können. Sie erhalten zusätzlich Informationen, wie Sie eigenständig Information zur Sprache und Kultur erhalten können.

Gehen Sie mit auf eine hoch interessante Reise in die Vergangenheit.

Den Dozenten, Dr. Karl-Heinz Walter, hat die Beschäftigung mit der Vergangenheit, und besonders mit den alten Hochkulturen, im besonderen Maße gereizt. Seit der Tutanchamun-Ausstellung mit der berühmten Goldmaske, die er in Berlin sehen konnte, hat er sich zunächst mit der Archäologie und später mit den Hieroglyphen im intensiven Selbststudium auseinandergesetzt. Besuche der großen Museen Europas zu diesem Thema haben die Faszination immer weiter verstärkt.

Die gesamten Workshopunterlagen werden den Kursteilnehmenden vom Dozenten auf einem Stick zur Verfügung gestellt, der gegen eine Gebühr von 10,00 € beim Dozenten erworben werden kann.

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Volkshochschule Wesel Hamminkeln Schermbeck
Ritterstraße 10 14
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Tel.: 0281/203-2590 o. 0281/203-2342
Fax: 0281/203-49950
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