Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Literaturfrühstück am Sonntagmorgen

Die literarische Matinee am Sonntagmorgen gehört seit vielen Semestern zum festen Bestandteil des VHS Programms.

Auch in diesem Semester laden wir Sie wieder ein, während eines gemütlichen Frühstücks in einem ansprechenden Ambiente, Leben und Werk berühmter Frauen und Männer, die die Literatur geprägt haben, zu entdecken, sich aus ihren Büchern vorlesen zu lassen und sich dabei auch dem Menschen hinter den literarischen Werken zu nähern.

Die literarische Matinee findet statt im Gasthaus "Himmel & Erde", Wesel, Caspar-Baur-Str. 36.

Kursgebühr inkl. Frühstücksbuffet
Rücktrittsschluss ist jeweils neun Tage vor der Veranstaltung.

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freie Plätze 13503 Charles Baudelaire - Literaturfrühstück

(Wesel, am So., 18.3., 10.00 Uhr , Wolfgang Schwarzer)

Francois Mauriac schrieb über Charles Baudelaire (1821 - 1867): "Bis in seine Blasphemien hinein ist dieses Werk die Wanderung eines Herzens, das, um zu Gott zu gelangen, den längsten Umweg einschlägt." In unserer Matinee wird neben biographischen und zeitgeschichtlichen Elementen mit Auszügen aus seinem Werk dieser Umweg nachgezeichnet, der auch durch das Paris in der Mitte des 19. Jahrhunderts führt. Baudelaire beschreibt die Atmosphäre einer Stadt im Umbruch, in der er die Unbehaustheit des modernen Bürgers unserer Zeit vorausahnt.

Anmeldung möglich 13504 Rainer Maria Rilke - berühmt und umstritten.

(Wesel, am So., 22.4., 10.00 Uhr , Rudolf Haffner)

Keiner aus der Riege der großen deutschen Lyriker hat in seinen Anfängen so viele schlechte Gedichte geschrieben und veröffentlicht wie der Dichter Rainer Maria Rilke. Und doch wurde er zu einem der bedeutendsten Schriftsteller und Lyriker der neueren Literatur. Der Germanist Rudolf Haffner wird in dieser Matinee aufzeigen, wie der Aufstieg zu solch dichterischer Meisterschaft möglich wurde.

Rilke besaß niemals ein eigenes Haus und reiste ruhelos in den Ländern Europas umher. Sein Zuhause war die Sprache, in der er höchst eindringlich von der Unbehaustheit und der existentiellen Gefährdung des modernen Individuums schrieb. Der Mensch Rilke benötigte die Nähe von Menschen, besonders die von Frauen, der Dichter Rilke dagegen bestand auf dem Alleinsein als dem Ort seines dichterischen Schaffens.

Schon zu seinen Lebzeiten wurde er verehrt und verachtet wie kaum ein zweiter. Noch heute stehen sich in dem, was seine Person und sein Werk betrifft, Anerkennung und Ablehnung schroff gegenüber. Und doch gehören nicht wenige seiner Gedichte unbestritten zum Besten, was die deutsche Literatur zu bieten hat. Rudolf Haffner, Germanist, wird zeigen, warum dem so ist.

freie Plätze 13505 Hermann Hesse - Literaturfrühstück

(Wesel, am So., 27.5., 10.00 Uhr , Georg Adler)

Weltoffenheit, Toleranz und Humanität prägen das Werk und den Charakter Hermann Hesses (1877 - 1962).
Er hat es verdient, dass sich die Literaturfreunde 140 Jahre nach seiner Geburt an ihn erinnern. Hesses Romane, Erzählungen, Prosaschriften und Gedichte zeichnen sich durch sprachliche Schönheit, reine Empfindung, menschliche Würde und sanften Humor aus und gehören zum festen Bestand des Kanons deutschsprachiger Literatur. Seine Gedichte, ganz von Musik durchflossen, seine fast schmucklos einfachen Verse sind von einem Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Georg Adler, Schauspieler und Rezitator, trägt an diesem Vormittag eine Auswahl an Erzählungen und Gedichten von Hesse vor, liest Auszüge aus dem Spätwerk "Das Glasperlenspiel" und zeichnet die wichtigsten Stationen von Hesses Lebenswerk nach. Freuen Sie sich auf ein Literaturfrühstück voller Poesie.

freie Plätze 13506 Modernismus

(Wesel, am So., 17.6., 10.00 Uhr , Dr. Sandra Wynands)

Man hat heutzutage den Eindruck, dass unser Lebenstempo immer schneller wird. Und tatsächlich verändern sich unsere Lebens- und Arbeitsstrukturen durch das digitale Zeitalter wieder so grundlegend, dass Forscher von der dritten industriellen Revolution sprechen. Manche sagen trotzdem, dass die Veränderungen der zweiten industriellen Revolution zu Anfang des 20. Jahrhunderts tiefgreifender waren und unser Erleben immer noch bestimmen.

In diesem Literaturfrühstück besuchen wir deshalb das Land der industriellen Revolution, England, und schauen, wie einige englischsprachige Literaten (Thomas Hardy, T.S. Eliot, Ezra Pound, Samuel Beckett und James Joyce) auf die Veränderungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts reagierten. Seien Sie darauf vorbereitet, Ihr eigenes Erleben in vielen Ihrer Betrachtungen wiederzuerkennen. Eine Literaturveranstaltung mit Mehrwert in Lebenshilfe!

Dr. Sandra Wynands promovierte an der University of Victoria, Canada, im Fach Englisch über Samuel Beckett. Sie unterrichtete 16 Jahre lang englische Sprache und Literatur an Universitäten in Kanada und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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